Auf dem derzeit stattfindenden Cloud Foundry Summit in Basel wurde im Rahmen einer Keynote, gehalten von Abby Kearns, Executive Director der Cloud Foundry Fondation, eine Umfrage unter Anwendern der Cloud Foundry Application Runtime vorgestellt.
Der Umfrage zufolge ist die Cloud Foundry Application Runtime in erster Linie eine Plattform für Entwickler:43 Prozent der Anwender sind Entwickler, 31 Prozent Softwarearchitekten, 18 Prozent Manager und CIOs. Operatoren machen dagegen nur sieben Prozent aus. Für die Entwickler macht sich der Einsatz der Software vor allem durch eine Verkürzung der Entwicklungszeit und deine Verringerung der Kosten bezahlt. Vor der Einführung von Cloud Foundry bestand das Deployment der fertigen Applikationen bei 58 Prozent der Befragten aus manueller Installation und bei 52 Prozent aus kundenspezifischen Skripten. Nur eine Minderheit rollte Anwendungen als Docker Container (20 Prozent) oder in Form von Linux-Paketen (19 Prozent) aus. Entsprechend dauerte die Inbetriebnahme einer Cloudapplikation bei den meisten bis zu 3 Monate (51 Prozent), nur 16 Prozent schafften es in unter einer Woche. Mit Cloud Foundry brauchen 46 Prozent höchstens eine Woche und 25 Prozent weniger als einen Tag.
Die Entwickler wiederum sind vor allem in großen Firmen beschäftigt. Mehr als die Hälfte beschäftigen mehr als 10 Entwickler, ein knappes Drittel (28 Prozent) mehr als 50 Entwickler und einige besonders große Anwender wie die US-amerikanische Baumarktkette Home Depot sogar Tausende. Fast die Hälfte der Firmen, die Cloud Foundry verwenden, macht eine Milliarde Dollar oder mehr Umsatz im Jahr. Geografisch sind diese Firmen zur guten Hälfte in den USA ansässig, in Europa immerhin noch 28 Prozent. In Deutschland zählen zu den prominenten Anwendern zum Beispiel die Allianz-Versicherung oder der Volkswagen-Konzern.



