Google hat mit Chrome OS Flex ein Betriebssystem vorgestellt, dass kompatibel mit den Cloud-basierten Verwaltungstools von Google sei und damit Chrome OS auf PCs und Macs bringe, so der Anbieter.
Bislang läuft das klassische Chrome OS nur auf den Chromebooks von Google. Google hat als Vorstufe von Chrome OS Flex bereits im Jahr 2020 Neverware übernommen, die Entwickler von CloudReady, einem auf Chromium OS aufbauenden Betriebssystem. Seitdem sei daran gearbeitet worden, die Vorteile von CloudReady in eine neue Version von Chrome OS zu integrieren, teilt Google mit.
Chrome OS Flex verfüge aber über dieselbe Codebasis und Veröffentlichungshäufigkeit wie Chrome OS. Chrome OS Flex benötige dank regelmäßiger Sicherheitsupdates keine Antiviren-Software, lässt Google wissen und die Sandboxing-Technologie sorget dafür, dass Bedrohungen auf eine bestimmte Registerkarte oder Anwendung beschränkt bleiben. Zudem blockiere das schreibgeschützte Betriebssystem ausführbare Dateien, in denen sich Bedrohungen oft verstecken.
Google nennt Bildungseinrichtungen und Unternehmen als Zielgruppe für Chrome OS Flex. Dort könnten Admins Chrome OS Flex per USB oder über das Netzwerk auf den Geräten installieren. Nach der Anmeldung werde das Cloud-Profil der jeweiligen Nutzer heruntergeladen. Die IT-Abteilung soll mit der Cloud-basierten Google Admin-Konsole eine einfache Verwaltungsmöglichkeit haben. Das System bietet zudem den offiziellen Chrome Browser an. Ein Zugang zum Playstore fehlt allerdings und damit auch Android-Apps. Auch die Windows-Virtualisierung von Parallels steht nicht zur Verfügung. Google erläutert zudem Unterschiede zu CloudReady in einem Beitrag.
Chome OS Flex ist in einer frühen Entwicklungsphase. Es lässt sich über einen USB-Stick testen. Google führt eine Liste mit geprüften kompatiblen Geräten, die weiter gepflegt werde.




