Chinas Handelsministerium hat auf einer Pressekonferenz angekündigt, zu untersuchen, ob die geplante Übernahme des KI-Startups Manus durch Meta mit den Gesetzen und Exportkontrollen des Landes vereinbar ist.
Damit sendet Peking ein deutliches Signal in die USA: Finger weg von unseren KI-Betrieben! China will sich im Kampf um die besten Köpfe und Technologien nicht von den USA übervorteilen lassen. Dort bieten einige KI-Konzerne exorbitante Gehaltspakete, um sich die begehrtesten Ingenieure und Wissenschaftler zu sichern.
Manus hatte vor einiger Zeit mit der Behauptung für Aufsehen gesorgt, einen universellen KI-Agenten entwickelt zu haben, der komplexe Aufgaben unter nur minimaler Aufsicht durch Menschen übernehmen kann. Meta will diese Technik in eigene Produkte integrieren.
Zu diesem Zweck hatte Manus seinen Firmensitz Mitte letzten Jahres nach Singapur verlegt. Eine Taktik, die zuvor beispielsweise auch der Mutterkonzern von Tiktok, Bytedance, oder Fast-Fashion-Hersteller Shein verfolgt hatten und die unter dem Schlagwort “Singapur-Washing” bekannt ist.
Die nun anstehende Untersuchung soll dem vorbeugen und den Abfluss von KI-Technologie und Fachkräften in die USA oder andere westliche Länder begrenzen.



