Wie Torsten Grote, seines Zeichens Kolab-Evangelist in seinem Blog bekannt gab, plant das Kolab-Project, einen Chat-Dienst wie Jabber in die Groupware einzubauen. Dafür sucht man Helfer, die sich auch an der Diskussion beteiligen wollen.
Der Kolab Groupware Server, der zum Beispiel auf allen öffentlichen Schulen in Basel zum Einsatz kommt, hat nach der Integration der Synchronisation mobiler Geräte und dem Einbau eines Caldav- und Carddav-Servers namens I-Rony (das Linux-Magazin berichtete) ein weiteres Ziel gefasst: In eine der kommenden Versionen soll XMPP als Server-Dienst eingebaut sein. Die E-Mail-Adressen der Kolab-User sollen nach einem Blogpost von Grote automatisch auch als XMPP-Jabber-Adressen gelten und dem Benutzer einen reibungslosen Chat-Dienst mit anderen Anwendern des gleichen Mailservers ermöglichen. Eine Anleitung, wie sich im Roundcube-basierten Kolab-Webclient XMPP aktivieren lässt, liefert Grotes Post jetzt schon.
Beteiligung erwünscht
Die Idee sei nicht neu, schreibt Grote, und verweist auf die rege Diskussion auf der Developer-Mailingliste. Vor allem für die automatische Installation und Konfiguration des Jabber-Servers brauche es noch Ideen. “Wer das schon mal gemacht hat oder sich darin vertiefen will, ist herzlich eingeladen.”, schreibt der Kolab-Evangelist. Er wünsche sich, dass die Kolab-Version 3.2 out-of-the-box-support für XMPP mitbringe, wofür der Installer (pykolab) anzupassen wäre. Wer sich einbringen will, möge sich auf der Developer Mailingliste anmelden.




