Ein überarbeitetes Layout, neue Funktionen, viele Verbesserungen und mehr Dokumentation, das soll Owncloud 5 bringen. Dessen Community-Version wollen die Entwickler kommenden Donnerstag auf der Cebit präsentieren.
Die Navigation in der Browser-Oberfläche habe man komplett neu designt, auch um sie vom Verhalten der mobilen Apps zu unterscheiden, schreiben die Entwickler von Owncloud. So wollen sie es dem Benutzer leichter machen, “sich auf die Inhalte zu konzentrieren”. Dazu gehört beispielsweise eine neue Trash-App (Mülltonne), ein neues, kombiniertes Settings- und Logout-Menü sowie app-spezifische Einstellungen in separaten Menüs.
Lucene, Virenschutz und Bildergalerie
Dazu kommt eine neue Suchengine, Lucene-basiert, Virenschutz, eine neue Fotogalerie, die die Entwickler komplett neu geschrieben haben und die es jetzt auch erlaubt, direkt Bilder zu teilen oder Dia-Shows zu erstellen. Kontakte lassen sich in Gruppen kombinieren, Termine als “vertraulich” einstufen. Ebenfalls komplett neu ist die User-, Admin- und Entwickler-Dokumentation, die Owncloud 5 mitliefert und ins Hilfe-Menü einbettet.
500 Prozent mehr Leistung
Bezüglich der Performance sprechen die Entwickler von einer Leistungssteigerung von bis zu 500 Prozent beim Syncen, deutlich beschleunigtem Caching, besserer Anbindung externer Dateisysteme (wie etwa Dropbox, Google Drive oder FTP). Auch die Versionierung, Verschlüsselung und die Sicherheit des Webinterfaces will Owncloud 5 verbessern. Zu überprüfen wird das auf der Cebit sein, am Donnerstag, den 7. März soll OC5 in Halle 6 präsentiert werden. Interessierte können sich derzeit anhand der Beta ein Bild von den neuen Funktionen machen, die Frank Karlitschek hier in seinem Blog verlinkt.






