
Andrew McMillan hat rechtzeitig zur Cebit einen Android-Client für seinen Kalenderserver Davical geschrieben.
In der Open Source Project Lounge der Cebit zeigt das Davical-Projekt seinen Kalenderserver sowie einen brandneuen Android-Client.
Das Java-Programm für das Mobil-Linux hat Davical-Maintainer Andrew McMillan erst kurz vor der Cebit fertiggestellt. “Wer an den Stand kommt, dem installiere ich es persönlich. Ich habe während der Messe auch schon drei Bugfixes gemacht”, erzählt der bärtige Entwickler aus Neuseeland.

Andrew McMillan hat rechtzeitig zur Cebit einen Android-Client für seinen Kalenderserver Davical geschrieben.
Sein Kalenderserver Davical arbeitet dank Caldav-Standard mit einer Vielzahl von freien und kommerziellen Clients zusammen, darunter Evolution, Akonadi, Lightning/Thunderbird, Mulberry, Chandler und Apples Kalendersoftware. McMillan pflegt seinen Server seit 2005 und arbeitet an der Standardisierung des Kalenderprotokolls mit. Die Anwender, erklärt er, schätzen seine in PHP umgesetzte Serversoftware, weil sie sehr genügsam ist: Heimanwender betreiben Davical sogar unter OpenWRT auf einem Router für die Familie.
Die größten Davical-Installationen dagegen verwalten bis zu 5000 Kalender und laufen bei Anbietern, die den Kalenderdienst als Service im Web für kleine Anwendergruppen anbieten. Derzeit arbeitet Andrew McMillan an Memcached-Support für seine GPL-Software. Die neue Release soll es geben, “sobald ich mich von der Cebit erholt habe und ein wenig Zeit finde”, scherzt der Entwickler. Inklusive Samstag ist er noch in Halle 2 in der Open Source Project Lounge zu finden.



