Zum Auftakt der Cebit erläuterte Martin Jetter, Präsidiumsmitglied des Branchenverbands Bitkom, das E-Energy-Konzept.
Bereits im Jahr 2008 kürte die Bundesregierung E-Energy als ITK-basiertes Energiesystem der Zukunft. 60 Millionen Euro stellte die Regierung den beteiligten Projekten zur Verfügung. Das schlaue Energienetz der Zukunft setzt unter anderem auf die Schlagworte Smart Meter, den intelligenten Stromzähler und Smart Grids, dem Versuch, eine Vernetzung von Verbraucher, Erzeuger und Leitung vorzunehmen.
Dass bislang eher wenig von E-Energy zu hören war, gesteht Martin Jetter zu. Er nennt die seit Jahresbeginn geltende Verpflichtung, Smart Meter bei Neubauten einbauen zu müssen und das Wissenschaftsjahr 2010 als vielversprechenden Ansatz für mehr Popularität.
Die Bitkom sieht die baldige Definition der Funktionen des Smart Meters und die Übertragung der Stromzählerdaten im XML-Format als Nahziele an. Bislang seien die Funktionen noch zu schwammig. Zudem sei die Gründung eines E-Energy-Steering Kommittes nötig und die Einführung einer nationalen Smart-Grid-Roadmap nötig. Bitkom zeigt ihre Modelle zu E-Energy in Halle 8.

