Am 14. Mai 2015 findet in Berlin der erste Open Tech Summit statt. Er will thematisch über den reinen Linux-Einsatz hinausgehen, auch wenn der Linuxtag e.V. den Open-Source-Track betreut.
Laut Pressemitteilung möchte der Open Tech Summit all jene unter ein Dach bringen, die sich mit offener und freier Software, Hardware, Wissen, Grafik und Daten, aber auch mit Startups, Ideen und Patenten beschäftigen. Mitveranstalter Mario Behling hält er es für wichtig, “dass eine jährliche Technologie-Veranstaltung in der Hauptstadt stattfindet”.
Behling dürfte einigen Linuxern als Gründer der LXDE-Foundation und von seinem Engagement für Freifunknetze bekannt sein. Zu den Partnern der Veranstaltung gehören zudem der “Förderverein Freie Netzwerke” der Freifunker, der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V. (FFII) sowie der Linuxtag und FOSS Asia.
Einige bekannte Redner und Projekte haben bereits zugesagt, zu ihnen gehören Lennart Poettering (Systemd), Michael Christen (Yacy), Ludovic Dubost (Xwiki), Bernd Erk (Icinga/Netways), Wan Leung Wong (Tinyboy 3D Printer) sowie Juergen Neumann (Freifunk-Gründer). Aktuell suchen die Veranstalter noch weitere Vortragsthemen, Sponsoren, Medienpartner und Helfer. Die können sich über die offizielle Webseite bei den Organisatoren melden.
Die Veranstaltung findet am 14. Mai (Himmelfahrt) in der Berliner Kalkscheune statt, sie beginnt um 9 Uhr und endet mit einem Social Event am Abend. Der normale Eintritt liegt bei 25 Euro, für 20 Euro gibt es noch Early-Bird-Tickets. Kinder haben freien Eintritt, für sie gibt es eigene Programmierworkshops. Business- und Support-Tickets kosten 700 respektive 200 Euro. Weitere Informationen liefert die Webseite.



