Im BSI-Lagebericht 2022 zur IT-Sicherheit in Deutschland wird die Gefährdungslage im Cyber-Raum als so hoch wie nie zuvor beschrieben. Im Berichtszeitraum von Juni 2021 bis Mai 2022 habe sich die bereits zuvor angespannte Lage weiter zugespitzt, teilt das BSI mit.
Als Gründe für die hohe Bedrohungslage nennt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik anhaltende Aktivitäten im Bereich der Cyber-Kriminalität, Cyber-Angriffe im Kontext des russischen Angriffs auf die Ukraine und in vielen Fällen eine unzureichende Produktqualität von IT- und Software-Produkten.
Ransomware-Angriffe auf Unternehmen, Universitäten und Behörden, mit dem Ziel, Lösegeld zu erpressen, gelten im Bericht als größte Bedrohung im Cyber-Bereich. Im Berichtszeitraum sei es zu mehreren Ransomware-Vorfällen gekommen bei denen Kommunen in Deutschland angegriffen wurden seien, teilt das BSI mit. Es sei dabei zum ersten Mal in der deutschen Geschichte in Folge eines Cyber-Angriffs von der betroffenen Kommune der Katastrophenfall ausgerufen worden.
Der Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2022 steht online zur Verfügung.



