Blender 2.71 bringt Updates für den Cycles Renderer mit, verbessert das User Interface und erlaubt eine optimalere Kontrolle von Animationen.
Die Macher der 3-D-Grafiksoftware Blender stellen mit Version 2.71 weitere Updates vor. Die betreffen zum Beispiel die Renderengine Cycles, die nun Bewegungsunschärfen unterstützt. Daneben bringt sie einen rudimentären Support für das Rendern von Feuer und Rauch mit und kommt mit einem integrierten Baking API, um etwa den Rauch im Vorfeld zu berechnen.
Für das Berechnen von Bewegungsabläufen bringt Blender neue Typen von Übergängen zwischen Keyframes mit, darunter solche, die physikalische Bewegungen imitieren. Die Neuerung soll es Animatoren erleichtern, Zwischenbewegungen umzusetzen. Das zugehörige User Interface liefert zudem besseres Feedback bei Fehlern. Im Modellierbereich gibt es nun ein HSL-Farbrad, wobei die Abkürzung für Hue, Saturation und Lightness steht. Über das Rad lassen sich Schatteneffekte besser auf Oberflächen anwenden.
Die Blender Game Engine (BGE) erlaubt es, in Experimentierphasen logische Verknüpfungen temporär zu deaktivieren. Bestimmte Animationen erhalten einen objektbasierten Multithreading-Support, unsichtbare Objekte können nun über die Cast-only-Funktion trotzdem Schatten werfen. Nicht zuletzt lassen sich jetzt 32 000 Aktionsebenen anlegen.
Weitere Änderungen erklärt der ausführliche Wiki-Eintrag zur veröffentlichten Version, die sich unter anderem über den FTP-Server der RWTH Aachen herunterladen lässt.





