Die Kryptowährungen Bitcoin und Ether mussten Anfang Juni erneut starke Kursverluste hinnehmen.
Nachdem der Bitcoin-Kurs im April einen Rekordwert von fast 65 000 Dollar verzeichnete, hatte er sich am 8. Juni fast halbiert und wurde mit 33 000 Dollar notiert. Ether stürzte von 4000 Dollar im Mai auf 2500 Dollar ab.
Als Grund für die Kursverluste wird angenommen, dass die Beschlagnahme von Bitcoin-Lösegeld aus der Colonial-Pipeline-Erpressung in den USA den Mythos zerstört hat, die Digitalwährung sei gegen Maßnahmen des Staates völlig immun. Auch die Abkehr des Tesla-Milliardärs Elon Musk von der Kryptowährung hatte eine Wirkung. Musk entdeckte unvermittelt ökologische Bedenken wegen des hohen Energieverbrauchs beim Mining, was allerdings seit langem bekannt ist. Zudem hatte sich der Chef der japanischen Notenbank kritisch über den spekulativen Charakter von Bitcoin geäußert.
Die Entwicklung belegt einmal mehr die extreme Instabilität solcher Kryptowährungen.



