Im Vorfeld des Linuxtags findet am 22. und 23. Juni auf dem Berliner Messegelände die Konferenz Berlin Open '09 statt. Sie widmet sich dem Prinzip Offenheit in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft.
Das Themenspektrum soll dabei von freien Geodaten über Open-Source-Lizenzen in Kunst und Musik bis zur Open-Access-Bewegung reichen, die sich für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen einsetzt.
Organisiert wird die Veranstaltung von der TU Berlin und dem Open Source Jahrbuch e.V. in Zusammenarbeit mit der Messe Berlin. Prof. Dr. iur. Bernd Lutterbeck leitet das 12-köpfige studentische Berlin-Open-Team im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der TU. Der bisherige Mitherausgeber des Open Source Jahrbuchs berichtet über die Idee zur Veranstaltung: “Das Konzept Jahrbuch hielten wir für ausgelutscht. Nun möchten wir in einer Veranstaltung das weitere Open-Source-Umfeld und den eher technischen Linuxtag zusammenbringen. Insgesamt stellen wir uns vor: Eine Woche Offenheit.”
Die Messe Berlin stellt den Veranstaltern den attraktiven 50er-Jahre-Bau Marshall-Haus auf dem Messegelände zur Verfügung, den das Team nicht nur für Vorträge nutzen möchte sondern auch mit Konzerten bespielen will.
Die Macher laden jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende Praktiker zur Teilnahme ein. Zudem nimmt das Team bis zum 15. Dezember 2008 Exposees, Beiträge bis zum 13. April 2009 an. Weitere Informationen, den Call for Papers und Möglichkeit zur Registrierung gibt es auf der Website von Berlin Open.



