Batterien ade - Strom aus Radiowellen

Forscher der Universität Washington haben erstmals ein Gerät vorgestellt, dass aus Radiowellen den nötigen Strom gewinnt, um sich mit dem Internet zu verbinden.

Das in einer wissenschaftlichen Veröffentlichiung präsentierte Gerät, stellt vor allem in Hinblick auf das Internet der Dinge einen Durchbruch dar, wo das leidige Problem der Stromversorgung noch ungelöst ist. Der so genannte WiFi-Backscatter-Tag (änlich einem RFID-Tag) kann aus Radiowellen, die etwa aus TV-Übertragungen, Handy-Netzen oder der WiFi-Kommunikation selber stammen, Strom gewinnen und sich dann über die allerorten existierende WLAN-Infrastruktur mit dem Internet verbinden.
Allerdings klappt das nicht auf die herkömmliche Weise. Auch alle bisherigen Versuche auf diesem Gebiet waren daran gescheitert, dass dafür um Größenordnungen mehr Strom benötigt würde, als aus den Wellen gewonnen werden kann. Deshalb konnten radiowellengespeiste Geräte bisher nur untereinander kommunizieren, aber nicht mit dem Internet. Der WiFi-Backscatter-Tag verständigt sich nun, indem er den WiFi-Kanal moduliert. Dafür reflektiert oder absorbiert er die dort übertragenen Pakete. Der Empfänger kann diese Botschaft dann wieder dekodieren.

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Niels Dettenbach
8 Jahre her

Nuja,richtigerweise ist es primär ein Gerät, das sich per HF Induktion aus WIFI u.a. stromversorgt mit WIFI (802.11x) “verbinden” kann, denn dafür (d.h. zumindest für die Verbindung mit heutigen Standard WLAN APs) ist – für eine WLAN übliche Nutzung in zB einigem Abstand zur Antenne – eine (definierte) Mindestmenge an Energie erforderlich, was für IP nicht der Fall ist.Das “erste” Gerät, das sich aus “Radiowellen” speist – ist es allerdings nicht, denn sehr viele netzstromversorgte internetfähige IT-Geräte bzw. Netzwerkstacks erhalten ihre Energie über “Radiowellen” – wenn auch meist eher niederfrequente (50Hz) – über ihr Netzteil bzw. den darin oft zu… Mehr »

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