Bareos: Entwickler forken Bacula

Bareos bietet eine Bandbreiten-Limitierung; der Client ctex06 darf seine Daten mit einer maximalen Geschwindigkeit von 1024kbit/s über das Netz sichern.

Mit Bareos haben unzufriedene Entwickler einen Open-Source-Fork der Backup-Lösung Bacula ins Leben gerufen, der unter der AGPL steht.

Nicht aufgenommene Patches einiger Entwickler und die Tatsache, dass neue Features hauptsächlich in die proprietäre Lösung Bacula Enterprise und nicht in die Community-Version geflossen sind, sorgten bereits 2010 für Unzufriedenheit bei einigen Bacula-Programmierern. Sie zogen ihre Konsequenzen und starteten ihr eigenes Projekt: Bareos (Backup Archiving Recovery Open Sourced) ist ein reiner Open-Source-Fork von Bacula und steht unter der AGPLv3.

Bareos bietet eine Bandbreiten-Limitierung; der Client ctex06 darf seine Daten mit einer maximalen Geschwindigkeit von 1024kbit/s über das Netz sichern.

Bareos bietet eine Bandbreiten-Limitierung; der Client ctex06 darf seine Daten mit einer maximalen Geschwindigkeit von 1024kbit/s über das Netz sichern.


Nach rund zweijähriger Arbeit machten Maik Außendorf und Philipp Storz, zwei der geschäftsführenden Gesellschafter der dass IT GmbH aus Köln, zusammen mit dem Bareos-Entwickler Marco van Wieringen Nägel mit Köpfen: Sie gründeten Ende 2012 die Firma Bareos GmbH & Co. KG, um die freie Backuplösung voranzutreiben und gemeinsam mit anderen Dienstleistern professionellen Support anzubieten.

Bareos soll stets unter einer freien Lizenz bleiben: “Zwei Fassungen – eine Community- und eine Enterprise-Version – wie bei Bacula wird es nicht geben. Bareos ist und bleibt 100 % AGPL”, erklärte Philipp Storz im Gespräch. Anfang März erschien Bareos 12.4 Beta 2; die Version basiert auf Bacula 5.2. Das Projekt stellt Pakete für alle großen Linux-Distributionen (Cent OS 5/6, Debian 6, Fedora 16/17/18, Open Suse 11.4, 12.1, 12.2,
Red Hat Enterprise Linux, Suse Linux Enterprise Server 11sp1/11sp2 und Ubuntu) sowie für Windows und OPSI (Open PC Server Integration) bereit.

Der Quellcode steht in einem Github-Repository zum Download bereit. Die Entwickler haben etliche neue Features implementiert, unter anderem eine Bandbreiten-Limitierung, Verschlüsselung für LTO-Hardware und ein Set mit Standardeinstellungen, das die Konfiguration vereinfachen soll.

Auch wenn die Fassung noch ein “Beta” im Namen trägt, ist sie bereits jetzt stabil und im produktiven Einsatz. In wenigen Wochen wollen die Entwickler die finale Version veröffentlichen. Hinweise zur Migration von Bacula zu  Bareos, eine Quickstart-Anleitung und Neuigkeiten zum Projekt finden Interessierte auf der Bareos-Homepage. Im Juni 2013 präsentiert Maik Außendorf das neue Projekt zudem auf der Secure Linux Admin Conference.

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lawsuitAgainstBareos
8 Jahre her

Bacula Systems hat wegen Diebstahl von Geschlossenem Enterprise Code sowie mehrerer Copyright Verletzungen ein Verfahren gegen Bareos eingeleitet …. gut so, denn so etwas darf keinesfalls tolleriert werden.Quellen:http://www.bacula.org/en/?phttp://www.baculasystems.co

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