Artikel-Tipp: Geschmackssache - Übersicht Android-Frontends

Android ist freie Software. Die damit verbundenen Vor- und Nachteile bekommen auch die Nutzer zu spüren, zum Beispiel bei den grafischen Oberflächen. René Hesse und Marcel Hilzinger bringen im Smart Developer etwas Licht in die diversen Frontends von HTC, Motorola, Samsung & Co. und zeigen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen.

Seit dem die Hersteller von Android-Smartphones angefangen haben, ihre eigenen Oberflächen auf ihre Geräte zu installieren, gibt es generell zwei Lager von Nutzern: Kunden, die lieber auf eine angepasste Oberfläche verzichten würden, um Updates schneller zu erhalten und diejenigen, welche sich an die Funktionen und Erweiterungen eines Herstellers gewöhnt haben und die Änderungen der Oberfläche schätzen. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede und welche Oberfläche bietet einen wirklichen Mehrwert? Dieser Artikel zeigt es.

Vanilla Android

Als “Vanilla” bezeichnet man in der Open-Source-Szene den Linux-Kernel ohne jegliche Änderungen. Diese Bezeichnung hat sich auch bei Android etabliert, um ein Android-System zu benennen, so wie es direkt von Google kommt. Android in seiner reinsten Form sozusagen. Zu finden ist das Vanilla-Android auf Smartphones wie dem Nexus One oder Nexus S, die Google unter eigenem Namen verkauft oder auf Geräten von Herstellern, die sich die Kosten und Mühe für eine eigene Oberfläche sparen wollen. Meist ist dies bei unbekannten asiatischen Produzenten der Fall.

Unter Vanilla-Android versteht man die von Google herausgegebene, unveränderte Version (hier Android 2.3).

Unter Vanilla-Android versteht man die von Google herausgegebene, unveränderte Version (hier Android 2.3).

Die Standard-Oberfläche wirkt aufgeräumt und sehr schlicht gehalten. Die optischen Änderungen seit Android 1.5 sind zwar durchaus sichtbar, aber der grundlegende Aufbau ist auch in Android 2.3 noch derselbe: Statuszeile am oberen Rand, großer Bereich für Widgets in der Mitte, vier Schnellstartsymbole für Apps und die Button für Anrufe, das Apps-Menü und Programme ganz unten. Mit der neuesten Android-Version “Gingerbread” hat Google einige Elemente schwarz eingefärbt und die Systemsymbole etwas grüner gestaltet. Die farblichen Änderungen sollen den AMOLED-Touchscreens zu Gute kommen, die bei der Darstellung von dunklen Elementen weniger Energie verbrauchen.

Weiterlesen beim SMart Developer >>

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Nach oben