
Der Access Point 541 N kann sich mit bis zu neun Geschwistern zu einem zentral administrierbaren Cluster verbinden.
Ein Jahr nach dem Start seiner Initiative im Segment kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) hat Netzwerkspezialist Cisco in München neue Geräte gezeigt .
Rund 100 Millionen US-Dollar sind nach Unternehmensangaben in die KMU-Initiative geflossen. Firmen mit bis zu 100 Mitarbeitern, so lautet die Definition von Cisco für das Kernsegment des KMU-Markts. Die Cisco-Strategen sehen sich in diesem Segment einem weltweiten Markt mit einem Volumen von 10 Milliarden US-Dollar beitreten.
Was im Consumer-Segment in Form von kleineren Routern und Switches durch die vor etlichen Jahren zugekaufte Linksys-Marke adressiert wird, gilt in der Verlängerung in die Kleinunternehmen heute bei Cisco als strategisches Geschäft unter Federführung der im vergangenen Jahr eigens gegründeten Small Business Technology Group (SBTG). Dass Cisco sich bei den Produkten nach unten streckt, ist äußerlich an der Umwandlung der Produkte in “Linksy by Cisco” abzulesen. Im nächsten Jahr soll Linksys dann ganz in Cisco aufgehen und lediglich noch als Seriennamen weiter bestehen.
In München präsentierte Cisco SMB-Manager Roland Lunck den Cisco AP 541N als ersten 802.11n Dual-Band Clustering Access Point des Unternehmens. Bis zu neun der Access Points lassen sich zu einem Cluster zusammenschließen und teilen sich dann eine zentral einstellbare Konfiguration, was etwa Sicherheitseinstellungen und MAC-Adressen betrifft. Ein eigener Controller ist dafür nicht nötig. Der 541N arbeitet in den Frequenzen 2,4 oder 5 GHz. Konkrete Preise konnte Lunck nicht nennen. Als Hausnummer waren jedoch rund 300 Euro zu hören.

Der Access Point 541 N kann sich mit bis zu neun Geschwistern zu einem zentral administrierbaren Cluster verbinden.
Mit der Cisco Unified Communications 520 Series lassen sich je nach Konfiguration bis zu 64 Benutzer mit nicht weniger als “Sprach-, Daten-, Voicemail-, Automated Attendant-, Video-, Sicherheits- und Wireless-Funktionen” beliefern, nach Meinung von Cisco am besten in Verbindung mit den hauseigenen IP-Telefonen der SPA 500-Serie. Letztere bringen WLAN-Funktion mit, haben einen VPN-Client integriert und lassen sich durch I/O-Schnittstellen auch mit der Haustechnik verbinden, etwa einem elektrischen Türöffner. Lunck zeigte dem Publikum in München wie eine Cisco-Webcam ihr Bild aufs Cisco-Telefon überträgt. In der nächsten Ausbaustufe soll das Telefon zusätzlich die Bewegungssensoren der Kamera nutzen können und bei Aktivitäten der Kamera ein Bild auf seinem Display darstellen.
Eine Nummer kleiner dient die Cisco SRP 5xx Serie als Lieferant für Voice-Funktionen (SIP), WLAN (802.11n) und Ethernet (vier Ports). Die Ausstattung variiert je nach Modell.
Die gezeigten Produkte sind ab sofort oder demnächst in Europa verfügbar, hieß es bei der Pressekonferenz.
- Komplettiert das Kommunikationsszenario, eine Kamera schickt bewegte Bilder ans Telefon.
- IP-Telefon mit Verbindung zu entfernter Kamera und USB-Stick.
- Service Ready Plattform (SRP) für Ethernet, WLAN und VoIP.
- Cisco SRP 521 mit klarem Branding.
- AP541N: Access-Point mit Cluster-Option.
- IP-Telefon SPA 525G.











