Apple stellt die verteilte Datenbank Foundation DB unter die Apache-2.0-Lizenz und will eine Community drum herum aufbauen, die Erweiterungen entwickelt.
Die Datenbank sei entworfen, um auf Clustern aus gewöhnlicher Hardware zu laufen. Diese Cluster lassen laut der Ankündigung sich problemlos um neue Hardware erweitern, umgehen Hardware-Ausfälle selbstständig und bringen ein einfaches API mit. Als Key-Value-Speicher erlaubt die Datenbank globale und tabellenübergreifende ACID-Transaktionen.
Die Macher der Foundation DB erhoffen sich, das Fundament einer nächsten Generation verteilter Datenbanken zu legen. Die Idee ist, den nun veröffentlichten Key-Value-Store als Kern dieser neuen Datenbank zu verwenden und diesen um diverse Layer zu ergänzen. Diese Layer könnten etwa Graphen oder Dokumente speichern, und erweitern so den Kern um spezifische Datentypen. So bliebe die Architektur einfach und skalierbar.
Neue und mehr Layer
Vom Veröffentlichen des Quellcodes verspricht sich das Startup hinter Foundation DB, Entwickler anzuziehen, die viele und vielfältige diese Layer entwickeln. Die neue Community des Projekts soll nicht nur an der Entwicklung der Software teilhaben, sondern erhalte auch ein Mitspracherecht bei Entscheidungen.
Die Datenbank kommt zwar aus dem Apple-Umfeld, lässt sich aber mit Hilfe von Docker auch auf Linux-Systemen betreiben. Zudem gibt es Pakete für Ubuntu und Red Hat auf der Download-Seite des Projekts. Weitere Infos und den Code der Foundation DB, finden Interessierte auf Github.




