Anthropic veröffentlicht Claude Opus 4.8

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Mit Claude Opus 4.8 schickt Anthropic sein neuestes Sprachmodell ins Rennen, das auf Anhieb den Spitzenplatz in diversen Benchmarks für sich reklamiert.

Zu den mit dieser Version neu eingeführten Features gehört, das Nutzer von claude.ai nun den Rechenaufwand, der in ihren Prompt investiert werden soll – damit die Zahl der verbrauchten Tokens und damit die Kosten – selbst bestimmen können. Über eine neue Steuerung neben der Modellauswahl können Nutzer festlegen, wie viel Aufwand Claude in eine Antwort investiert. Bei höheren Einstellungen denkt Claude häufiger und gründlicher nach, um bessere Antworten zu geben. Bei niedrigeren Einstellungen antwortet Claude schneller und verbraucht die Ratenlimits des Nutzers langsamer. Claude Code kennt nun außerdem “Dynamic Workflows”, mit denen sich sehr umfangreiche Probleme bewältigen lassen. Dafür kann Claude seine Arbeit planen und anschließend Hunderte paralleler Subagenten in einer einzigen Sitzung ausführen. Anschließend überprüft es seine Ergebnisse, bevor es dem Benutzer Bericht erstattet. Und der Schnellmodus für Opus 4.8 – in dem das Modell mit der 2,5-fachen Geschwindigkeit arbeiten kann – ist nun dreimal günstiger als bei früheren Modellen.

In einigen einschlägigen Benchmarks wie SWE Bench Pro (Agentic Coding), Humanity’s Last Exam (Multidisziplinäres Schlussfolgern), OSWorld-Verified (Agentic Computer Use) oder Finance Agent V2 (Finanzanalysen) belegt die neue Version jetzt den ersten Platz vor GPT-5.5 und Gemini-3.1 Pro. Zudem soll das neue Modell insofern zuverlässiger sein, als es Unsicherheiten in seiner Arbeit häufiger meldet und weniger häufig unbegründete Behauptungen aufstellt.

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