Anthropic veröffentlicht Claude Opus 4.5

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Anthropic hat die neueste Version 4.5 seines Sprachmodells Claude Opus veröffentlicht. Es senkt die Preise, bietet aber konkurrenzfähige Performance.

Das neue Modell soll in dem herausfordernsten internen Einstufungstext für Ingenieure besser abgeschnitten haben, als jemals ein menschlicher Kandidat in der Firmengeschichte. Das unterstreicht einerseits die Fortschritte der KI und wirft andererseits die Frage auf, wie diese Fortschritte Schreibtischjobs verändern werden.

Anthropic hat dabei die Preise drastisch gesenkt auf 5 Dollar pro Million Input-Tokens und 25 Dollar pro Million Output-Tokens. Zuvor lagen sie bei 15 beziehungsweise 75 Dollar. Damit setzt Anthropic auch seine Konkurrenten unter Druck, die gerade mit ChatGPT 5.1 (OpenAI) und Gemini 3 (Google) ebenfalls mit neuen Modellen angetreten waren.

Nach Angaben von Anthropic soll Claude Opus 4.5 besonders beim Schlussfolgern große Fortschritte gemacht haben und mit 80,9 Prozent im SWE-Bench sowohl GPT-5.1.-Codex-Max (77,9 Prozent) als auch Gemini 3 (76,2 Prozent) übertreffen. Dabei soll das neue Modell eine Art Intuition und Beurteilungsfähigkeit entwickeln, die frühere Modelle nicht hatten.

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