Anthropic integriert KI-Assistenten in Google Workspace

(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com

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Anthropic hat eine neue Version seines KI-Assistenten Claude AI veröffentlicht, die auf eigene Faust komplexe Suchen bewerkstelligen soll und sich in den Google Workspace integriert.

Auf diese Weise stehen dem Assistenten alle Google-Docs-Dokumente des Anwenders offen, einschließlich E-Mails und Kalender. Das soll ihn zu einem wahren Mitarbeiter machen, der zudem bedeutend schneller als die Konkurrenz Antworten produzieren kann. Zu diesem Zweck ist der neue Assistent auch in der Lage, mehrere, aufeinander aufbauende Suchvorgänge zu initiieren und sich dabei von Schritt zu Schritt zu entscheiden, worauf er sich konzentrieren will. So kann man Claude nun bitten, die Besprechungsnotizen der letzten Woche zusammenzutragen, Aktionspunkte aus den Follow-up-E-Mails zu identifizieren und relevante Dokumente nach zusätzlichem Kontext zu durchsuchen.

Dabei soll Sicherheit großgeschrieben werden: “Der Datenschutz ist die Grundlage unseres Ansatzes”, so ein Anthropic-Sprecher gegenüber VentureBeat. “Wir haben strenge Authentifizierungs- und Zugangskontrollmechanismen eingeführt. Die Verbindungen eines jeden Benutzers oder Unternehmens zu externen Diensten werden ordnungsgemäß authentifiziert und nur für den jeweiligen Benutzer oder das jeweilige Unternehmen autorisiert.” Anthropic beschränkt die Google-Integration außerdem zunächst auf Kunden des Enterprise-Subscription-Plans, weil die eine erweiterte Sicherheitsinfrastruktur und fortschrittliche Kontrollmechanismen haben.

Anthropic fordert mit dem neuen Assistenten direkt OpenAI und Microsoft heraus, die wie alle großen KI-Unternehmen derzeit intensiv an Lösungen mit KI-Agenten arbeiten, die mehr oder weniger selbstständig Arbeiten übernehmen sollen.

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