Eine Gruppe von Forschern der Havard- und Carnegie-Mellon-Univerität unter Leitung des Federal Trade Commission Research Fellow Jinyan Zang hat über 100 populäre Android- und IOS-Apps daraufhin untersucht, mit wem sie persönliche Daten ihrer Nutzer teilen.
Generell fanden sie, dass Apps beider Systeme sehr freizügig mit Nutzerdaten umgehen. Gut 73 Prozent der Android Apps teilten persönliche Informationen wie beispielsweise die E-Mail-Adresse mit Dritten, 47 Prozent der IOS-Apps gaben Geo-Koordinaten weiter. Erschreckende 93 Prozent der Android-Apps konnektierten die mysteriöse Domäne safemovedm.com, verantwortlich dafür ist wohl ein Android-Hintergrundprozess.
Alles in allem gaben die Android-Apps potenziell sensitive Informationen an durchschnittlich 3,1 Third-Party-Domänen weiter und IOS-Apps an 2,6 solcher Domänen. Wesentlich mehr Android-Apps, nämlich 73 Prozent, gaben Informationen weiter, die dazu dienen können, eine Person zu identifizieren. Bei IOS waren das nur 16 Prozent. Dafür waren IOS-Apps freizügiger mit Geo-Daten (47 Prozent) im Vergleich zu Androis (33 Prozent). Die Rangliste der kontaktierten Domänen führt Google.com an (36 Prozent aller Apps), gefolgt von Googleapis.com (18 Prozent), Apple.com (17 Prozent) und Facebook.com (14 Prozent).




Hier wäre es jetzt sehr interessant zu Wissen, ob ein Windows Phone ebenso ungefragt mitteilsam ist.
waere schon interesant ob windows dort auch beteiligt ist, was ich mir leicht vorstellen koennte.