Die erste Vollversion des jungen Framework ermöglicht Anwendungsentwicklung mit in HTML eingebetteten Anweisungen jetzt auch für Android.
Der amerikanisch-russische Hersteller Rhomobile verspricht wegen des in HTML eingebetteten Ruby-Codes des Rhodes-Frameworks schnelles und betriebssystemunabhängiges Programmieren. An Mobilplattformen sind Android, Symbian, I-Phone, Blackberry und Windows Mobile unterstützt. Die erste Version kam Ende November 2008 heraus und unterstützte nur I-Phone, Blackberry und Windows. Im Januar kam Symbian hinzu, jetzt Android. Der Hersteller lizenziert das Framework dual: GPLv3 für Open-Source-Projekte, und Zahlvereinbarungen für proprietäre Anwendungen.
Als idealen Anwendungsfall nennt Rhomobile die Anbindung von Mobilanwendungen an SaaS-gehostete Software wie Customer Relationship Management (CRM) oder Enterprise Resource Planning (ERP). Ein eigenes Synchronisationstool, Rhosync, hilft Daten lokal vor zu halten. Rhodes-Anwendungen sind damit keine Webanwendungen, sondern das Mobiltelefon führt sie lokal aus. Der Hersteller betont, dass Anwendungsprogrammierer sich so auch die Hardware-Features eines Telefons wie Kamera zu Nutze machen können.
Zum Download verlinkt der Hersteller auf Github und die Ruby-Installationsmethode via “gem install”. Einige Beispiele, etwa für Anbindungen an SugarCRM, sind bereits verfügbar.



