GNU Parallel, ein freies Tool zum Parallelisieren von Jobs, ist in Version 20130422 mit zahlreichen Verbesserungen verfügbar.
Die Release mit dem Codenamen “Boston” verwendet die Option “–ctrlc”, um das Signal SIGINT an Tasks auf entfernten Rechnern zu schicken und diese zu beenden. Die Option “–load” verwendet nun das Kommando “ps” anstatt “uptime” und und läuft dadurch schneller, “–nice” funktioniert nun auch mit der Shell Tcsh.
Auf den Betriebssystemen HP-UX, Hurd, IRIX und SCO Open Server kann Parallel nun die Anzahl der CPUs erkennen, das Tool läuft nun offiziell auch auf NetBSD. Es gibt sogar einen Erfolgsbericht über die Installation auf Windows mittels Cygwin. Daneben wurde GNU Parallel in Open Suse aufgenommen.
Tests auf Centos 3.9 und FreeBSD 7 haben zahlreiche Kompatibilitätsprobleme offenbart, die größere Änderungen am Code erforderlich machten. Die Entwickler bescheinigen der neuen Version daher lediglich “Beta-Qualität”. Weitere Informationen finden sich in der Release-Ankündigung des Projekts. GNU Parallel ist unter GPLv3 lizenziert und steht im Quelltext zum Download bereit.



