34-Nanometer-gefertigte Solid State Disks von Intel

Intels neue SSD-Generation will mit Kleinheit trumpfen: 34 Nanometer Fertigungsgröße lassen auch den Preis schrumpfen.

Der Chip-Hersteller gibt die Konsumenten-Reihe seiner neuen SSDs in 34-Nanometer-Fertigung bekannt – ein Beispiel für den Preisrückgang der Flash-Speicher .

Wie bei den Vorgängern gibt es eine 80- und eine 160 GByte-Version, allerdings nurmehr im Format 2,5 Zoll. Geändert hat sich der Preis: Kostete das alte SSD (Fertigungsgröße: 50 Nanometer) bei der Markteinführung vor einem Jahr mit 80 GByte noch rund 600 US-Dollar pro tausend Stück, sind es jetzt noch 225 Dollar. Der große Bruder kostete letztes Jahr fast 1000 US-Dollar, dieses Jahr 440 Dollar im Tausenderpack.

Intels neue SSD-Generation will mit Kleinheit trumpfen: 34 Nanometer Fertigungsgröße lassen auch den Preis schrumpfen.

Intels neue SSD-Generation will mit Kleinheit trumpfen: 34 Nanometer Fertigungsgröße lassen auch den Preis schrumpfen.

Der kleine NAND-Speicherchip der neuen Solid State Drives entspringt vermutlich der im Mai 2008 angekündigten Zusammenarbeit zwischen Intel und Micron mit dem Ziel, die Fertigungsgröße auf unter 40 Nanometer zu drücken. Durch die erreichte Strukturgröße von 34 Nanometer, argumentiert der Hersteller, sinke jetzt nicht nur der Fertigungspreis, sondern auch der Energieverbrauch bei gleichzeitig schneller arbeitenden Transistoren. Vergangenen Oktober warb das Unternehmen noch mit 85 Mikrosekunden Lese-Zugriffszeit, jetzt gibt es 65 an. Die Zugriffszeit der von sich drehenden Magnetplatten abhängigen HDDs bewegt sich demgegenüber im Millisekundenbereich.

Die Funktionsweise von Flash-Speichern erklären zwei Artikel auf Linux-Magazin Online: In dem einen behandeln Jan Kleinert und Achim Leitner Dateisysteme speziell für Flash-Speicher, in dem anderen Jörn Engel und Jan Kleinert Datenrückstände bei dieser Speicher-Technologie, die davon lebt, neue Daten bevorzugt an einen neuen Ort zu schreiben und alte nicht wirklich zu löschen, sondern nur ihren Speicherplatz freizugeben.

Update: Ein Intel-Sprecher hat bestätigt, dass die 34-Nanometer-Technologie aus der Zusammenarbeit mit Micron resultiert, durfte aber keine Details bekannt geben. Auf Anfrage sagte er auch, dass das in der Mitteilung von Intel angesprochene Software-Tool zur Optimierung der SSD-Performance nicht nur für Windows, sondern “mit einem klaren Ja” auch für Linux erhältlich sein wird. Wann, konnte er allerdings nicht sagen.

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