Das Linux-Unternehmen Red Hat meldete für das dritte Quartal einen Nettogewinn von 24,3 Millionen US-Dollar und übertrifft damit das Vorjahresergebnis.
Den Umsatz steigerte Red Hat mit 165 Millionen US-Dollar um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Bei den Subskriptionen erzielte das amerikanische Unternehmen im Jahresvergleich mit 135,5 Millionen Dollar ein Umsatzplus von 17 Prozent.
Red Hat hat damit trotz der Akquisition von Qumranet und und ungünstigen Wechselkurseinflüssen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Jim Whitehurst, seit einigen Monaten President und Chief Executive Officer bei Red Hat, zeigte sich sehr zufrieden und sieht hoffnungsvoll in die Zukunft. Die Kaufentscheidungen für IT seien, bedingt durch die Wirtschaftskrise, in einem extremen Wandel begriffen, sagte Whitehurst. Und darin liege die Chance für Open-Source-Anbieter und insbesondere seine Firma, so der CEO. Linux-Magazin Online hatte Anfang Dezember Gelegenheit, den neuen Red Hat Chef in München zu interviewen.



