Ein große Zahl Neuerungen bei der Cloud-Computing-Lösung Azure hat Microsoft Anfang April auf seiner Entwicklerkonferenz Build vorgestellt. Ein kurzer Überblick über Features und Ressourcen.
Das augenfälligste Novum ist das neu gestaltete Web-Portal des Public-Cloud-Dienstes. Es vereint viele Aspekte in einem einzigen Web-UI: Server, Datenbanken, Dienste, Visual-Studio-Projekte, Monitoring, Reporting sowie Projektmanagement und Kostenkontrolle. Ein englischsprachiger Screencast führt das neue Portal in knapp drei Minuten vor.
Eine deutschsprachige Übersicht über Microsoft Azure vermittelt ein Whitepaper, das ohne Registrierung zum Herunterladen bereitsteht, auf seinen 40 PDF-Seiten. Informationen zu Sicherheit, Datenschutz und Compliance beim Cloud Computing mit Azure hat Holger Sirtl in seinem MSDN-Blog zusammengestellt. Einen technischen Rundumschlag macht Scott Guthrie, Corporate Vice President in Microsofts Server- und Tools-Business, in seinem Blogeintrag.
Eine eigene Dokumentationsseite richtet sich an Entwickler, die Anwendungen auf Basis von Windows oder Linux auf Azure umsetzen möchten. Sie bietet Ressourcen zu Dotnet und Java, aber auch zu Node.js, Python, PHP und Ruby. Dort ist beispielsweise nachzulesen, wie man die Frameworks Django oder Rails installiert oder Capistrano für das Deployment benutzt.
Daneben hat Microsoft ein aktualisiertes Tool veröffentlicht, das VM-Images vom Format des Konkurrenten VMware ins hauseigene Hyper-V-Format konvertiert. Der Microsoft Virtual Machine Converter (MVMC) 2.0 unterstützt Vcenter und ESX(i) 5.5, Vmware Virtual Hardware in Version 4 bis 10 sowie zahlreiche Linux-Distributionen als Gastsysteme. Daneben kann das Tool virtuelle Maschine auch gleich nach Azure migrieren und bietet eine Powershell-Schnittstelle zum Skripten und Automatisieren.
Lerninhalte zu Azure bietet die Microsoft IT Pro Academy, zum Ausprobieren und Evaluieren gibt es ein kostenloses Azure-Konto für einen Monat.


