Linux-VMs mit Anwendungs- und Entwickler-Stacks

VM Depot, die von Microsoft Open Technologies gepflegte Sammlung von virtuellen Maschinen für Azure, umfasst mittlerweile 1000 VM-Images. Zum Durchforsten gibt es eine erweiterte Suchfunktion.

Die Sammlung nahm im Januar 2013 ihren Anfang. Sie enthält Linux-Images, die meist auf Ubuntu, gelegentlich auch auf Debian, Centos, Open Suse oder Suse Linux-Enterprise beruhen. Sie enthalten einen vorinstallierten und konfigurierten Anwendungs-Stack, etwa Content Management Systeme wie Drupal, WordPress oder Joomla, Software wie Mediawiki, OTRS und Redmine, aber auch Entwicklerplattformen wie LAMP, Ruby on Rails, Node.js oder Tomcat sowie einzelne Komponenten wie die Datenbanken Mongo DB, Redis und Riak. Eine besonders große Anzahl stammt vom Azure-Partner Bitrock Inc., der unter dem Produktnamen Bitnami Open-Source-Stacks vertreibt.

Hat der Anwender ein VM-Image für seine Bedürfnisse gefunden, liefert VM Depot ihm die fertige Azure-Kommandozeile für das Deployment. Alternativ gibt es einen Link ins Windows Azure Management Portal. Erläuterungen dazu finden sich in der VM-Depot-Hilfe.

In der VM-Depot-Suche kann der Anwender nun einzelne Felder spezifizieren.

In der VM-Depot-Suche kann der Anwender nun einzelne Felder spezifizieren.

Ein passendes Image ist unter 1000 VMs allerdings nicht mehr leicht zu finden. MS Open Tech hat in seinem Blog ein Tutorial zur VM-Depot-Suche veröffentlicht, das auch die neuen Suchoptionen für bestimmte Felder behandelt. Der Suchstring “publisher: basho” beispielsweise findet nur Images, die die Firma Basho veröffentlicht hat.

Wissbegierige finden weitere Informationen sowie Lerninhalte zu Azure und Cloud Computing in der Microsoft IT Pro Academy im Themenbereich Cloud OS.

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