Microsoft veröffentlicht regelmäßig Bausteine für die Interoperabilität. Die jüngsten Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und der Open-Source-Community betreffen Java, Solr/Lucene und Mongo DB auf Windows Azure.
Mit http://www.interoperabilitybridges.com hat das Unternehmen der Interoperabilität eine eigene Website gewidmet. Während sich auf der dortigen Projekteseite leider mehrheitlich ältere Releases zu Webservices und Bing-Integration finden, zeigt die Startseite, was es Neues gibt.
Dazu gehört ein Update für das Azure-Toolkit für Eclipse, das unter Apache-2.0-Lizenz steht und das Deployment von Java-Anwendungen auf Azure vereinfacht. Es hilft beispielsweise dabei, den HTTPS-Support an IIS auszulagern, wie Brian Benz von MS Open Tech in einem Blogeintrag erläutert. Das Deployment-Paket unterstützt neben den Java-Servern Tomcat, Jetty, JBoss und Glassfish OSE 3 nun auch Glassfish OSE 4. Der Microsoft-Partner Azul Systems bietet als Java-Implementierung seine eigene Distribution des freien OpenJDK 1.7 an, mit optionalem Enterprise-Support. Deren Installation beschreibt in weiterer Blogbeitrag.
Eine weitere Neuerung des Februar sind Tools und Konfigurationsrichtlinien für die Open-Source-Suchtechnologien Solr/Lucene auf Windows Azure. Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Datenbankhersteller MongoDB und Microsoft gibt es außerdem Richtlinien und Codebeispiele für das Azure-Deployment der NoSQL-Datenbank. Auch wer seine Webanwendungen mit Node.js baut, findet im Node.js-Developer-Center für Azure Wissenswertes. Beim Deployment kommen unter anderem das Open-Source-VCS Git sowie der Azure-Kommandozeilenclient für Node.js zum Einsatz.


