Gradle, ein Open-Source-Tool zur Build-Automatisierung, erfreut sich bei Java-, Scala- und Groovy-Entwicklern steigender Beliebtheit. Dank eines neuen Template arbeitet es mit Microsofts Team Foundation Server (TFS) zusammen.
Das unter Apache-2.0-Lizenz stehende Gradle nutzt Konzepte der Java-Buildtools Ant und Maven. Zur Definition der Builds dient eine deklarative Domain Specific Language (DSL) die auf Groovy beruht. Diese verwendet vorgegebene Standardeinstellungen und Konventionen für Java-, Groovy- und Scala-Projekte, was den Bedarf an Konfiguration reduziert. Ein leistungsfähiges API bietet Hooks, durch die man sich in jede Stufe des Build-Zyklus einklinken kann. Gradle ermöglicht umfangreiche Builds, auch über mehrere Projekte hinweg.
Der Team Foundation Server ist Microsofts Plattform für kollaborative Softwareentwicklung, die den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung begleitet. Dazu gehört Versionskontrolle für den Quelltext, Planung, Build, Testing und Reporting.
Dank eines Template, unter Apache-2.0-Lizenz von Microsofts Open-Source-Tochter veröffentlicht, kann der TFS nun Gradle-Tasks im Rahmen seines Workflow ausführen. Fertiggestellte Anwendungen kann er zudem in Windows- oder Linux-VMs auf Azure deployen. Zu den Voraussetzungen dafür gehören der TFS-2013-Server im Rechenzentrum des Kunden, JDK ab Version 1.6 sowie Gradle aber Version 1.9. Daneben kommt Git zur Versionskontrolle zum Einsatz. Das Template, Skripte für Powershell und Bash sowie eine Anleitung sind in einem Github-Repository zu finden.



