Über das Plugin Knife-Azure lassen sich Windows-Azure-Ressourcen mit der Devops-Software Chef verwalten. Die jüngste Release 1.2.2 erweitert die Konfigurationsmöglichkeiten.
Dazu gehört die Verwaltung virtueller Azure-Netzwerke. Mittels eines solchen Netzwerks kann der Admin beispielsweise einen Remote-Zweig seines Rechenzentrums in der Cloud erzeugen, verteilte Anwendungen innerhalb eines sicheren Netzwerks betreiben oder eine direkte Verbindung zu einer VM auf Azure aufbauen, um sie zu debuggen.
Daneben kann Knife-Azure nun Azures Affinity-Gruppen verwalten. Mittels dieser Gruppen kann man die Infrastruktur so organisieren, dass zusammenarbeitende Server auch nahe beieinander liegen, um möglichst geringe Netzwerk-Latenzen zu erzielen.
Die erforderlichen Erweiterungen von Knife-Azure haben die Entwickler von Microsoft Open Tech zusammen mit den Unternehmen Chef und Opscode vorgenommen. Das Knife-Plugin ist in Ruby umgesetzt und steht unter Apache-2.0-Lizenz. Im Github-Repository findet sich eine ausführliche Readme-Datei mit zahlreichen Anwendungsbeispielen. Die neuen Features entsprechen den Knife-Optionen “:azure_network_name”, “:azure_affinity_group” und “:azure_address_space”. Ein Video, das in die Azure-Verwaltung mit Chef einführt, gibt es in einem Blogeintrag von Open Tech.
Online-Trainings zu Windows Azure bietet die Microsoft Virtual Academy an. Wer sich bis zum 30. April für ein kostenloses Azure-Testaccount registriert sowie ausgewählte Virtual-Academy-Kurse absolviert, kann außerdem Sachpreise wie ein Heimkino-System oder ein Smartphone gewinnen.


