Cloud Computing leicht gemacht

Beim Azure Friday auf Microsofts Community-Webseite Channel 9 kann man sich per Video erklären lassen, wie man ein Linux-Image auf Azure verwendet.

Der Gastgeber Scott Hanselman erhält in einer der neuesten Episoden Besuch von Edward Koller von Microsoft Open Technologies. Dieser hat einen Ubuntu-Laptop mitgebracht und demonstriert darauf, wie er mit den Azure-Kommandozeilentools die REST-Schnittstelle der Cloud-Computing-Lösung benutzt.

Die Azure-Kommandozeilentools für die Linux-Konsole.

Die Azure-Kommandozeilentools für die Linux-Konsole.

Binnen 19 Minuten zeigt Koller, wie er sich per SSH mit einer Linux-VM auf Azure verbindet, dort Befehle ausführt und zusätzliche Softwarepakete installiert.

Das so angepasste Image konserviert er anschließend, indem er es mit dem Linux-Agent für Azure deprovisioniert (persönliche Daten entfernt), das System herunter fährt und schließlich in einer Datei in seinem Repository speichert. Diese kann er mit anderen Anwendern teilen oder in der Community-Sammlung VM Depot veröffentlichen.

Eduard Koller von MS Open Tech.

Eduard Koller von MS Open Tech.

In einem zweiten Video beschäftigten sich Scott Hanselman und Eduard Koller näher mit der VM-Sammlung VM Depot, die mehr als tausend fertige Images bereithält. Am Beispiel eines Ubuntu-Image mit der freien Projektverwaltungssoftware Redmine zeigt Koller, wie man ein Image aus dem Depot als virtuelle Maschine auf Azure startet. Das erledigt er ebenfalls im Terminalemulator auf seinem Linux-Notebook.

Kostenlose Lernmaterialien zu Azure finden sich im Bereich Cloud OS der Microsoft IT Pro Academy. Ein einmonatiges Azure-Konto zu Evaluationszwecken gibt es bei Microsoft kostenlos.

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