Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 4 (18.07.25):
Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für
Raspberry Pi Systeme (linux-raspi) bereit, um die insgesamt 67
Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (08.07.25):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-
Kernel für Intel IoT Plattformen (linux-intel-iotg) bereit, um die
insgesamt 67 Schwachstellen zu beheben.
Version 2 (25.06.25):
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS Sicherheitsupdates für den Linux-
Kernel für Amazon Web Services (AWS) Systeme (linux-aws) bereit, um
insgesamt 67 Schwachstellen zu beheben.
Version 1 (24.06.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen,
Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und nicht spezifizierte Angriffe
durchzuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Canonical stellt für Ubuntu 22.04 LTS Sicherheitsupdates für den allgemeinen
Linux-Kernel (linux), die Linux-Kernel für Google Cloud Platform (GCP),
Google Container Engine (GKE), NVIDIA, NVIDIA Tegra, NVIDIA Tegra IGX
Systeme (linux-gcp, linux-gke, linux-gkeop, linux-nvidia, linux-nvidia-
tegra, linux-nvidia-tegra-igx) und Cloud-Umgebungen (linux-ibm, linux-kvm,
linux-oracle), den Linux Low Latency Kernel (linux-lowlatency) sowie die
Linux-Kernel mit FIPS-Unterstützung (linux-aws-fips, linux-fips, linux-gcp-
fips) und Echtzeit-Kernel (linux-intel-iot-realtime, linux-realtime) bereit,
um insgesamt 67 Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-1671]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
(c) DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
Webseite. https://www.dfn-cert.de/impressum.html