UPDATE: DFN-CERT-2025-1540 Google Chrome, Chromium, Microsoft Edge: Zwei Schwachstellen ermöglichen das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 4 (16.06.25):
Für Fedora EPEL 9 und 10.1 stehen Sicherheitsupdates in Form von
‘chromium-137.0.7151.103-1’-Paketen im Status ‘testing’ bereit, um die
Schwachstellen zu beheben.

Microsoft hat die Microsoft Edge Stable Channel Version 137.0.3296.83
basierend auf der Chromium Version 137.0.7151.103/.104 veröffentlicht, um
die Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (13.06.25):
Für Fedora 41 und 42 stehen Sicherheitsupdates in Form von
‘chromium-137.0.7151.103-1’-Paketen im Status ‘testing’ bzw. ‘stable’
bereit, um die Schwachstellen zu beheben.

Über den App Store steht die Chrome Version 137.0.7151.107 für iOS bereit,
welche Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen umfasst.
Version 2 (12.06.25):
Für Debian 12 Bookworm (stable) steht ein Sicherheitsupdate für ‘chromium’
in Version 137.0.7151.103-1~deb12u1 bereit, um die Schwachstellen zu
beheben.
Version 1 (11.06.25):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann zwei Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
beliebigen Programmcode auszuführen.

Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind keine Privilegien erforderlich.
Alle Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers.

Zur Behebung der beiden Schwachstellen stellt Google die Chrome Version
137.0.7151.103 für Linux sowie 137.0.7151.103/104 für macOS und Windows zur
Verfügung. Die neuen Versionen sollen in den nächsten Tagen bzw. Wochen
ausgerollt werden.

Ebenfalls angekündigt für den Rollout in den nächsten Tagen/Wochen wird das
Extended Stable Channel Update auf die Version 136.0.7103.168 für Windows
und macOS.

Die Chrome Version 137.0.7151.89 für Android ist über Google Play verfügbar.
Zusätzlich zu Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen umfasst das
Release für Android die Behebung der gleichen Schwachstellen, die auch in
der Desktop Version behoben werden.

Wie üblich, stellt Google derzeit nur wenig Informationen zu den
Schwachstellen bereit und wartet mit der Veröffentlichung weiterer
Informationen darauf, dass ein Großteil der Benutzer das Update auf die neue
Version vollzogen hat.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-1540]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
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