Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 2 (21.02.25):
Für openSUSE Leap 15.3 und SUSE Enterprise Storage 7.1, für die SUSE Linux
Enterprise Produkte High Availability Extension 15 SP3, High Performance
Computing 15 SP3 und 15 SP3 LTSS, Live Patching 15 SP3, Micro 5.1 und 5.2,
Micro for Rancher 5.2, Server 15 SP3, 15 SP3 und 15 SP3 LTSS und Server
for SAP Applications 15 SP3 sowie für die SUSE Manager Produkte Proxy 4.2,
Retail Branch Server 4.2 und Server 4.2 wurden die Sicherheitsupdates für
den SUSE Linux Enterprise 15 SP3 Kernel aufgrund einer Regression in NFS
zurückgezogen.
Version 1 (18.02.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer kann mehrere
Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen auszuspähen, Privilegien zu
eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchzuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Für openSUSE Leap 15.3 und SUSE Enterprise Storage 7.1, für die SUSE Linux
Enterprise Produkte High Availability Extension 15 SP3, High Performance
Computing 15 SP3 und 15 SP3 LTSS, Live Patching 15 SP3, Micro 5.1 und 5.2,
Micro for Rancher 5.2, Server 15 SP3, 15 SP3 und 15 SP3 LTSS und Server for
SAP Applications 15 SP3 sowie für die SUSE Manager Produkte Proxy 4.2,
Retail Branch Server 4.2 und Server 4.2 stehen Sicherheitsupdates für den
SUSE Linux Enterprise 15 SP3 Kernel bereit, um insgesamt 16 Schwachstellen
zu adressieren.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-0412]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
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