Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 4 (14.02.25):
Für openSUSE Backports SLE 15 SP6 steht ein Sicherheitsupdate für
‘chromium’ bereit, um die Schwachstellen zu beheben.
Version 3 (12.02.25):
Für Fedora EPEL 8, 9 und 10 sowie Fedora 40 und 41 stehen
Sicherheitsupdates in Form von ‘chromium-133.0.6943.53-1’-Paketen zur
Behebung der Schwachstelle bereit. Das Paket für Fedora 40 befindet sich
im Status ‘testing’, die anderen sind als ‘stable’ gekennzeichnet.
Version 2 (06.02.25):
Für Debian 12 Bookworm (stable) steht ein Sicherheitsupdate für ‘chromium’
in Version 133.0.6943.53-1~deb12u1 bereit, um die Schwachstellen zu
beheben.
Version 1 (05.02.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
beliebigen Programmcode auszuführen, falsche Informationen darzustellen und
weitere nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind keine Privilegien erforderlich.
Alle Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers.
Zur Behebung von insgesamt zwölf Schwachstellen stellt Google die Chrome
Version 133.0.6943.53 für Linux sowie 133.0.6943.53/54 für macOS und Windows
zur Verfügung. Die neuen Versionen sollen in den nächsten Tagen bzw. Wochen
ausgerollt werden.
Ebenfalls angekündigt für den Rollout in den nächsten Tagen/Wochen wird das
Extended Stable Channel Update auf die Version 132.0.6834.194 für Windows
und macOS.
Innerhalb der nächsten Tage soll die Chrome Version 133.0.6943.49 für
Android über Google Play verfügbar werden. Zusätzlich zu Stabilitäts- und
Performance-Verbesserungen umfasst das Release für Android die Behebung der
gleichen Schwachstellen, die auch in der Desktop Version behoben werden.
Wie üblich, stellt Google derzeit nur wenig Informationen zu den
Schwachstellen bereit und wartet mit der Veröffentlichung weiterer
Informationen darauf, dass ein Großteil der Benutzer das Update auf die neue
Version vollzogen hat. Von den behobenen Schwachstellen werden drei einzeln
aufgelistet, da sie von externen Sicherheitsforschern gemeldet wurden. Zwei
dieser Schwachstellen werden bezüglich der Kritikalität vom Hersteller als
‘hoch’ (high) eingestuft.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-0308]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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