Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 5 (20.01.25):
Für openSUSE Backports SLE 15 SP6 steht ein Sicherheitsupdate für
‘chromium’ auf das Chromium 132.0.6834.83 Release bereit, um die 13
Schwachstellen zu beheben.
Version 4 (20.01.25):
Für Fedora EPEL 8 steht ein Sicherheitsupdate in Form des Pakets
‘chromium-132.0.6834.83-2.el8’ im Status ‘stable’ bereit, welches durch
eine Aktualisierung auf Chromium 132.0.6834.83 die hier referenzierten
Schwachstellen behebt.
Version 3 (17.01.25):
Für Fedora 40 und 41 sowie Fedora EPEL 9 und 10.0 stehen
Sicherheitsupdates in Form von ‘chromium-132.0.6834.83-1’-Paketen im
Status ‘testing’ bzw. ‘stable’ (Fedora 41, Fedora EPEL 10.0) bereit,
welche durch eine Aktualisierung auf Chromium 132.0.6834.83 die hier
referenzierten Schwachstellen sowie die mit dem vorherigen Chromium
Release behobene Schwachstelle CVE-2025-0291 adressieren.
Version 2 (16.01.25):
Für Debian 12 Bookworm (stable) steht ein Sicherheitsupdate für ‘chromium’
in Version 132.0.6834.83-1~deb12u1 bereit, um die Schwachstellen zu
beheben.
Version 1 (15.01.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und
weitere nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind keine Privilegien erforderlich.
Alle Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers.
Zur Behebung von insgesamt 16 Schwachstellen stellt Google die Chrome
Version 132.0.6834.83 für Linux sowie 132.0.6834.83/.84 für macOS und
Windows zur Verfügung. Die neuen Versionen sollen in den nächsten Tagen bzw.
Wochen ausgerollt werden.
Ebenfalls angekündigt für den Rollout in den nächsten Tagen/Wochen wird das
Extended Stable Channel Update auf die Version 132.0.6834.83/84 für Windows
und macOS.
Innerhalb der nächsten Tage soll die Chrome Version 132.0.6834.79 für
Android über Google Play verfügbar werden. Zusätzlich zu Stabilitäts- und
Performance-Verbesserungen umfasst das Release für Android die Behebung der
gleichen Schwachstellen, die auch in der Desktop Version behoben werden.
Wie üblich, stellt Google derzeit nur wenig Informationen zu den
Schwachstellen bereit und wartet mit der Veröffentlichung weiterer
Informationen darauf, dass ein Großteil der Benutzer das Update auf die neue
Version vollzogen hat. Von den behobenen Schwachstellen werden 13 einzeln
aufgelistet, da sie von externen Sicherheitsforschern gemeldet wurden. Fünf
dieser Schwachstellen werden bezüglich der Kritikalität vom Hersteller als
‘hoch’ (high) eingestuft.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-0097]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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