UPDATE: DFN-CERT-2021-0041 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. einen DNS-Cache-Poisoning-Angriff

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (11.01.21):
Für Oracle VM 3.4 steht ein Sicherheitsupdate für den Unbreakable
Enterprise Linux-Kernel 4.1.12 bereit, um die referenzierten
Schwachstellen zu heben.
Version 1 (08.01.21):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und einen DNS-Cache-Poisoning-Angriff
durchzuführen. Eine weitere Schwachstelle kann im benachbarten Netzwerk
ausgenutzt werden, um beliebigen Programmcode auszuführen. Darüber hinaus
können mehrere Schwachstellen lokal ausgenutzt werden, um Informationen
auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen
und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Für die Ausnutzung
der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Mehrere
Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers. Die erfolgreiche
Ausnutzung der schwerwiegendsten Schwachstelle CVE-2020-25705 kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.

Für Oracle Linux 6 und 7 (x86_64) stehen Sicherheitsupdates für den
Unbreakable Enterprise Linux-Kernel bereit. Patches für den Kernel 3.8.13
beheben nur die Schwachstellen CVE-2020-28915 und CVE-2020-28974, während
die Patches für den Kernel 4.1.12 alle referenzierten Schwachstellen
adressieren.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2021-0041]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
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