UPDATE: DFN-CERT-2020-2359 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. verschiedene Denial-of-Service-Angriffe

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 2 (02.11.20):
Für Debian 9 Stretch (LTS) steht ein neues Sicherheitsupdate für ‘linux’
bereit, um eine Regression in einigen Xen-Virtual-Machine-Umgebungen zu
beheben, die mit DLA 2420-1 eingeführt wurde.
Version 1 (30.10.20):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal, im benachbarten Netzwerk
und aus der Ferne ausnutzen, um verschiedene Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe durchzuführen, Privilegien zu eskalieren und Informationen
auszuspähen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen lokal
ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen
und beliebigen Programmcode auszuführen. Für die Ausnutzung der
Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien erforderlich. Mehrere
Schwachstellen erfordern die Interaktion eines Benutzers. Die erfolgreiche
Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere Komponenten haben.

Für Debian 9 Stretch steht ein Sicherheitsupdate für ‘linux’ bereit, um die
Schwachstellen zu beheben. Der Linux-Kernel wird damit auf die Version
4.9.240-1 aktualisiert.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2020-2359]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
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