Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 7 (25.01.22):
Für Debian 9 Stretch (LTS) steht ein Sicherheitsupdate für ‘apr’ in
Version 1.5.2-5+deb9u1 bereit, um die Schwachstelle zu beheben.
Version 6 (17.05.18):
Für SUSE Studio Onsite 1.3 sowie für SUSE Linux Enterprise Software
Development Kit 11 SP4, Server 11 SP4 und Debuginfo 11 SP4 stehen
Sicherheitsupdates zur Behebung der Schwachstelle in ‘libapr1’ zur
Verfügung.
Version 5 (11.05.18):
Für openSUSE Leap 42.3 sowie für SUSE Linux Enterprise Server und Software
Development Kit 12 SP3 stehen Sicherheitsupdates zur Behebung der
Schwachstelle in ‘libapr1’ zur Verfügung.
Version 4 (27.04.18):
Red Hat veröffentlicht für die Red Hat Enterprise Linux Produkte EUS
Compute Node 6.7 und 7.3, Server EUS 6.7 und 7.3, Server AUS 6.4, 6.5,
6.6, 7.2 und 7.3 sowie Server TUS 6.6, 7.2 und 7.3 Sicherheitsupdates für
APR zur Behebung der Schwachstelle.
Version 3 (16.03.18):
IBM bestätigt die Schwachstelle für IBM HTTP Server verwendet durch
WebSphere Application Server in den Versionen 7.0, 8.0, 8.5 und 9.0 und
stellt den Interim Fix PI90598 als Sicherheitsupdate für alle diese
Versionszweige zur Verfügung. Weiterhin kündigt der Hersteller die neuen
Fix Pack Versionen 7.0.0.45 und 8.0.0.15 für das zweite Quartal 2018
(2Q2018), 8.5.5.14 (angestrebte Verfügbarkeit 3Q2018) und 9.0.0.7 zum 16.
März 2018 an.
Version 2 (14.02.18):
Für die Red Hat Software Collections 1 für Red Hat Enterprise Linux 6 für
Server und Workstation sowie für die Red Hat Software Collections 1 für
RHEL 6.7 für Server stehen Sicherheitsupdates bereit, um die Schwachstelle
zu beheben.
Version 1 (29.11.17):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann eine Schwachstelle in Apache Portable Runtime (APR) aus
der Ferne ausnutzen, um Informationen auszuspähen oder einen Denial-of-
Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Hierfür sind keine Privilegien
erforderlich.
Red Hat stellt für Red Hat Enterprise Linux 6 und 7 Sicherheitsupdates zur
Behebung der Schwachstelle zur Verfügung. Damit stehen unter anderem für Red
Hat Enterprise Linux Server, Desktop und Workstation 6 und 7, für die Red
Hat Enterprise Linux Server 7.4 Editionen Advanced Update Support (AUS),
Extended Update Support (EUS und 4 year EUS) sowie Telco Update Support
(TUS) und für Red Hat Enterprise Linux for Scientific Computing 6 und 7
aktualisierte ‘apr’-Pakete bereit. Gleichzeitig werden auch für Oracle Linux
6 und 7 Sicherheitsupdates veröffentlicht.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2017-2146]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
(c) DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
Webseite. https://www.dfn-cert.de/impressum.html