UPDATE: DFN-CERT-2017-1815 WPA2-Protokoll: Mehrere Schwachstellen ermöglichen das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen (KRACK) [Linux][Debian][Fedora][Apple][Windows][Netzwerk][Cisco]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Historie:
Version 5 (17.10.2017):
Canonical stellt Sicherheitsupdates für die Distributionen Ubuntu 17.04,
Ubuntu 16.04 LTS und Ubuntu 14.04 LTS zur Behebung der Schwachstellen in
‘wpa_supplicant’ und ‘hostapd’ bereit, durch die zusätzlich die
Schwachstellen CVE-2016-4476 und CVE-2016-4477 adressiert werden. Diese
Schwachstellen bestehen aufgrund fehlerhafter Behandlung ungültiger
Zeichen in Passwortparametern und ermöglichen einem entfernten, nicht
authentisierten Angreifer die Durchführung eines Denial-of-Service
(DoS)-Angriffs (CVE-2016-4476) bzw. einem lokalen nicht authentisierten
Angreifer ebenfalls einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff oder
möglicherweise die Ausführung beliebigen Programmcodes (CVE-2016-4477).
Version 4 (17.10.2017):
Microsoft informiert über die Betroffenheit gegenüber der Schwachstelle
CVE-2017-13080, die dem Angreifer durch Wiedereinspielen (Replay) von
Broadcast- und / oder Multicast-Netzwerkverkehr an Hosts innerhalb eines
WPA- oder WPA 2-verschlüsselten drahtlosen Netzwerks (WLAN) die erneute
Installation des ‘Group Key’ (GTK) ermöglicht. Microsoft veröffentlicht
‘Monthly Rollup’, ‘Security Only’ und ‘Security Updates’ für alle
unterstützten Windows-Versionen, durch welche diese Schwachstelle behoben
wird, indem die Art und Weise des Group-Key-Handshakes korrigiert wird.
Derzeit gilt Microsoft Windows als nicht betroffen durch die weiteren
Schwachstellen, da die Implementierung nicht die erneute Versendung der
‘Message 3′ akzeptiert.
Version 3 (17.10.2017):
Juniper stellt einen Sicherheitshinweis bereit, in dem der Stand der
Untersuchungen zu Produkten aus dem eigenen Portfolio hinsichtlich der
kürzlich bekannten Schwachstellen im WPA2-Protokoll komprimiert
wiedergegeben wird. Der Hersteller benennt Junos OS 12.1X46 (Plattformen:
SRX 210, 240 und 650 Series Firewalls mit AX411 Wireless Access Points)
und ScreenOS 6.3 (Plattformen: ScreenOS SSG-5 und SSG-20 mit ’embedded
Wireless Access Points Radios’) sowie WLAN 9.2 und 9.6 (Plattform:
Mobility System Software) als verwundbar. Juniper informiert darüber, dass
keins der Produkte von CVE-2017-13082 betroffen ist und die Untersuchungen
zu einigen der Schwachstellen noch nicht abgeschlossen sind. Der
Hersteller stellt Sicherheitsupdates zur Verfügung. Als nicht dauerhafter
Workaround wird die Möglichkeit zur Deaktivierung der WiFi-Funktionalität
betroffener Geräte genannt.
Version 2 (17.10.2017):
Cisco stellt unter der Bezeichnung ‘cisco-sa-20171016-wpa’ einen
Sicherheitshinweis für betroffene Produkte aus dem eigenen Portfolio
bereit. Bisher werden die folgenden Produkte erwähnt: Cisco AnyConnect
Secure Mobility Client – Network Access Manager, verschiedene
IP-Telefonieprodukte, die Cisco ASA 5506W-X w/ FirePOWER Services, die
unter Cisco IOS laufenden Cisco Aironet Access Points (eigens genannt
werden die Modelle 700, 1520, 1530, 1550, 1570, 1600, 1700, 2600, 3500,
3600 und 3700 sowie AP801, AP802 und AP803), weiterhin die Cisco Aironet
Access Points 1540, 1560, 1810w, 1815, 1830, 1850, 2800, 3800 und
zusätzlich Cisco Aironet 1810 Series OfficeExtend Access Points. Cisco
erwähnt in diesem Zusammenhang auch die cloudbasierten Wi-Fi-Produkte der
Cisco Meraki Produktlinie und die Wireless-N Access Points Cisco WAP121,
WAP321, WAP371 (Single Point Setup) sowie WAP551 und WAP561. Als nicht
betroffene Produkte werden Cisco Aironet Access Points mit Cisco IOS
Software im ‘client/supplicant/workgroup bridge Mode’ und der Cisco
Wireless LAN Controller selbst genannt. Cisco hat für einige Produkte
(insbesondere Cisco ASA 5506W-X und die Cisco Aironet Access Points mit
IOS Software) für jeweils einen Versionszweig der Systemsoftware
Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt und weitere angekündigt. Cisco
Produkte sind von CVE-2017-13084 nicht betroffen, für CVE-2017-13082 steht
ein Workaround zur Verfügung. Weitere Informationen zu betroffenen
Produkten entnehmen Sie bitte dem referenzierten Sicherheitshinweis, der
laufend durch den Hersteller aktualisiert wird.
Version 1 (16.10.2017):
Neues Advisory

Betroffene Software:

Cisco AnyConnect Secure Mobility Client
WPA2, IEEE Standard for Information Technology 802.11i
hostapd
WPA Supplicant

Betroffene Plattformen:

Cisco Wireless-N Access Point
Cisco ASA 5506
Cisco Aironet Access Point
Apple Mac OS X
Canonical Ubuntu Linux 14.04 LTS
Canonical Ubuntu Linux 16.04 LTS
Canonical Ubuntu Linux 17.04
Cisco IOS
Debian Linux 8.9 Jessie
Debian Linux 9.2 Stretch
Debian Linux 10.0 Buster
GNU/Linux
Juniper Junos OS 12.1X46
Juniper ScreenOS 6.3
Microsoft Windows 7 SP1 x64
Microsoft Windows 7 SP1 x86
Microsoft Windows 8.1 x64
Microsoft Windows 8.1 x86
Microsoft Windows 10 x64
Microsoft Windows 10 x86
Microsoft Windows 10 x64 v1511
Microsoft Windows 10 x86 v1511
Microsoft Windows 10 x64 v1607
Microsoft Windows 10 x86 v1607
Microsoft Windows 10 x64 v1703
Microsoft Windows 10 x86 v1703
Microsoft Windows RT 8.1
Microsoft Windows Server 2008 SP2 x64 Server Core Installation
Microsoft Windows Server 2008 SP2 x86 Server Core Installation
Microsoft Windows Server 2008 SP2 x64
Microsoft Windows Server 2008 SP2 x86
Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1 x64 Server Core Installation
Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1 Itanium
Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1 x64
Microsoft Windows Server 2012
Microsoft Windows Server 2012 Server Core Installation
Microsoft Windows Server 2012 R2
Microsoft Windows Server 2012 R2 Server Core Installation
Microsoft Windows Server 2016
Microsoft Windows Server 2016 x64 Server Core Installation
Red Hat Fedora 25
Red Hat Fedora 26
Red Hat Fedora 27

Die veröffentlichten Schwachstellen ermöglichen es, den Sitzungsschlüssel
und weitere verwendete kryptografische Parameter erneut zu verwenden und
damit letztendlich zu brechen. In mit WPA oder WPA2 gesicherten
Funknetzwerken wird dadurch die Vertraulichkeit und ggf. Integrität der
Daten gefährdet. Der PreSharedKey (PSK) eines Netzwerks wird durch die
Protokollschwachstellen nicht direkt kommpromittiert.

Die Ursache der Schwachstellen sind Designfehler des zugrunde liegenden
IEEE-Standards 802.11 (genauer: Anhang 802.11i) und betreffen daher auf die
eine oder andere Art alle derzeit aktiven WLAN-fähigen Endgeräte.

Ein nicht authentisierter Angreifer in Reichweite des Funknetzwerks kann
mehrere Schwachstellen im WPA- und WPA2-Protokoll ausnutzen, um Datenpakete
aufzuzeichnen und erneut einzuspielen, wodurch letztlich ein bereits
bekannter Schlüssel (Encryption Key) neu installiert wird. In Folge dessen
können Datenpakete entschlüsselt und vertrauliche Informationen ausgespäht
werden. Dies betrifft insbesondere die Übertragung sensibler Daten (wie
bspw. Kreditkartendaten, Passwörter, Chat Nachrichten, Emails). Unter TKIP
und GCMP können TCP-Verbindungen nicht nur abgefangen, sondern vollständig
kompromittiert werden. Dadurch könnten unter Umständen auch beliebige
Inhalte injiziert werden.

Die genauen Auswirkungen des Angriffs sind vom verwendeten
Data-Confidentiality and Integrity-Protokoll (TKIP, CCMP oder GCMP)
abhängig, die Entschlüsselung von Datenpaketen ist allerdings in jedem Fall
möglich.

Die Entdecker der Schwachstellen beschreiben, dass die Auswirkungen
insbesondere für die WLAN-Anwendung ‘wpa_supplicant’ auf Linux-Systemen und
für Google Android ‘katastrophal’ sind, da der angesprochene Schlüssel hier
nicht neu installiert, sondern durch einen Schlüssel ersetzt wird, der
ausschließlich Nullen enthält (All-Zero Encryption Key). Aufgrund der
Eigenschaften des Angriffs wurde dieser auf den Namen KRACK (Key
Reinstallation AttaCK) getauft.

Für ‘wpa_supplicant’ wurden die entsprechenden Sicherheitsupdates (Patches)
bereits Anfang Oktober 2017 ohne Hinweis auf die Schwachstellen
veröffentlicht.

Debian stellt bereits Sicherheitsupdates in Form des Pakets ‘wpa’ für die
alte stabile Distribution (Jessie) in Version ‘2.3-1+deb8u5’, für die
stabile Distribution (Stretch) in Version ‘2:2.4-1+deb9u1’ und für die zu
testende Distribution (Buster) in Version ‘2:2.4-1.1’ zur Verfügung.

Für Fedora 25, 26 und 27 stehen die Pakete ‘wpa_supplicant-2.6-3.fc25.1’,
‘wpa_supplicant-2.6-11.fc26’ und ‘wpa_supplicant-2.6-11.fc27’ im Status
‘pending’ als Sicherheitsupdate bereit.

Es ist davon auszugehen, dass auch andere Hersteller bereits reagiert haben
oder zeitnah reagieren werden. Weitere Informationen liegen allerdings noch
nicht vor. Falls Sie nicht sicher sind, ob bestimmte Hersteller eines Geräts
mit WLAN-Schnittstelle bereits auf die Veröffentlichung der Schwachstellen
reagiert haben, verwenden Sie zur Datenübertragung kabelgebundene
Verbindungen oder mobile Datennetze. Unabhängig von WPA2 ist Vertraulichkeit
der Kommunikation zusätzlich durch die Verwendung von TLS oder einer
VPN-Verschlüsselung abzusichern. Die Group-Key Problematik bei Windows und
Apple kann zudem durch die Abschaltung bzw. Filterung von
Multicast-Netzwerkverkehr mitigiert werden.

Insbesondere clientseitig bereitstehende Sicherheitsupdates sollten umgehend
eingespielt werden.

Für den Fall, dass Systeme nur eingeschränkt selbst administriert werden
können (bspw. im industriellen Produktionsumfeld), wird Betroffenen dazu
geraten, auf den Anlagenbauer oder Hersteller der Wi-Fi-Komponente
zuzugehen.

Workaround:

Verwenden Sie zur Datenübertragung keine WLAN-Verbindungen, sondern
kabelgebundene Verbindungen oder mobile Datennetze. Um das Risiko zu
minimieren, können kabellose Verbindungen zusätzlich auch mit einer
VPN-Verschlüsselung abgesichert werden.

Patch:

Microsoft Security Update Guide

https://portal.msrc.microsoft.com/de-de/security-guidance

Patch:

Debian Security Advisory DSA-3999-1

https://www.debian.org/security/2017/dsa-3999

Patch:

Fedora Security Update FEDORA-2017-12e76e8364 (Fedora 25,
wpa_supplicant-2.6-3.fc25.1)

https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-12e76e8364

Patch:

Fedora Security Update FEDORA-2017-60bfb576b7 (Fedora 26,
wpa_supplicant-2.6-11.fc26)

https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-60bfb576b7

Patch:

Fedora Security Update FEDORA-2017-f45e844a85 (Fedora 27,
wpa_supplicant-2.6-11.fc27)

https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-f45e844a85

Patch:

Patches für ‘wpa_supplicant’: WPA packet number reuse with replayed messages
and key reinstallation

https://www.w1.fi/security/2017-1/

Patch:

Cisco Security Update cisco-sa-20171016-wpa

https://tools.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-20171016-wpa

Patch:

Juniper Security Bulletin JSA10827 (KRACK)

https://kb.juniper.net/InfoCenter/index?page=content&id=JSA10827&cat=SIRT_1&actp=LIST

Patch:

Ubuntu Security Notice USN-3455-1

http://www.ubuntu.com/usn/usn-3455-1/

CVE-2017-13088: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Integrity Group Key’ (IGTK) bei der
Verarbeitung eines Wireless Network Management (WNM) Sleep Mode
Response-Frames ermöglicht einem nicht authentisierten Angreifer im
benachbarten Netzwerk die Entschlüsselung eigentlich verschlüsselten
Datenverkehrs.

CVE-2017-13087: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Group Key’ (GTK) bei der Verarbeitung eines
Wireless Network Management (WNM) Sleep Mode Response-Frames ermöglicht
einem nicht authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die
Entschlüsselung eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs.

CVE-2017-13086: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Tunneled Direct-Link Setup (TDLS) PeerKey
(TPK)’ im TDLS-Handshake bei geschützten WLAN-Verbindungen (WPA, WPA2)
ermöglicht einem nicht authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk
die Entschlüsselung eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs.

CVE-2017-13084: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘STK Key’ im PeerKey-Handshake bei geschützten
WLAN-Verbindungen (WPA, WPA2) ermöglicht einem nicht authentisierten
Angreifer im benachbarten Netzwerk die Entschlüsselung eigentlich
verschlüsselten Datenverkehrs.

CVE-2017-13082: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Durch Annahme eines erneut gesendeten ‘Fast BSS Transition (FT)
Reassociation Request’ und erneute Installation des ‘Pairwise Encryption
Key’ (PTK-TK) während der Verarbeitung desselben wird einem nicht
authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die Entschlüsselung
eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs ermöglicht.

CVE-2017-13081: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Integrity Group Key’ (IGTK) im
Group-Key-Handshake bei geschützten WLAN-Verbindungen (WPA, WPA2) ermöglicht
einem nicht authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die
Entschlüsselung eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs.

CVE-2017-13080: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Group Key’ (GTK) im Group-Key-Handshake bei
geschützten WLAN-Verbindungen (WPA, WPA2) ermöglicht einem nicht
authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die Entschlüsselung
eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs.

CVE-2017-13079: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Integrity Group Key’ (IGTK) im
Vier-Wege-Handshake bei geschützten WLAN-Verbindungen (WPA, WPA2) ermöglicht
einem nicht authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die
Entschlüsselung eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs.

CVE-2017-13078: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Group Key’ (GTK) im Vier-Wege-Handshake bei
geschützten WLAN-Verbindungen (WPA, WPA2) ermöglicht einem nicht
authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die Entschlüsselung
eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs.

CVE-2017-13077: Schwachstelle in WPA2-Protokoll ermöglicht Umgehen von
Sicherheitsvorkehrungen

Die erneute Installation des ‘Pairwise Encryption Key’ (PTK-TK) im
Vier-Wege-Handshake bei geschützten WLAN-Verbindungen (WPA, WPA2) ermöglicht
einem nicht authentisierten Angreifer im benachbarten Netzwerk die
Entschlüsselung eigentlich verschlüsselten Datenverkehrs.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2017-1815/

Schwachstelle CVE-2017-13080 (Microsoft):
https://portal.msrc.microsoft.com/de-de/security-guidance/advisory/CVE-2017-13080

Microsoft Security Update Guide:
https://portal.msrc.microsoft.com/de-de/security-guidance

Debian Security Advisory DSA-3999-1:
https://www.debian.org/security/2017/dsa-3999

Fedora Security Update FEDORA-2017-12e76e8364 (Fedora 25,
wpa_supplicant-2.6-3.fc25.1):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-12e76e8364

Fedora Security Update FEDORA-2017-60bfb576b7 (Fedora 26,
wpa_supplicant-2.6-11.fc26):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-60bfb576b7

Fedora Security Update FEDORA-2017-f45e844a85 (Fedora 27,
wpa_supplicant-2.6-11.fc27):
https://bodhi.fedoraproject.org/updates/FEDORA-2017-f45e844a85

Patches für ‘wpa_supplicant’: WPA packet number reuse with replayed messages
and key reinstallation:
https://www.w1.fi/security/2017-1/

Alex Hudson – WPA2: Broken with KRACK. What now?:
https://www.alexhudson.com/2017/10/15/wpa2-broken-krack-now/

CERT.org Vulnerability Note VU#228519: Wi-Fi Protected Access II (WPA2)
handshake traffic can be manipulated to induce nonce and session key reuse:
https://www.kb.cert.org/vuls/id/228519

KRACK (Key Reinstallation AttaCK): Key Reinstallation Attacks Breaking WPA2 by
forcing nonce reuse:
https://www.krackattacks.com/

Pressemitteilung des BSI: Kritische Schwachstellen in WLAN-Verschlüsselung –
BSI rät zur Vorsicht:
https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2017/WPA2Verschuesselung_16102017.html

Schwachstelle CVE-2017-13077 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13077

Schwachstelle CVE-2017-13078 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13078

Schwachstelle CVE-2017-13079 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13079

Schwachstelle CVE-2017-13080 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13080

Schwachstelle CVE-2017-13081 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13081

Schwachstelle CVE-2017-13082 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13082

Schwachstelle CVE-2017-13084 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13084

Schwachstelle CVE-2017-13086 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13086

Schwachstelle CVE-2017-13087 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13087

Schwachstelle CVE-2017-13088 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-13088

arstechnica Blog: Severe flaw in WPA2 protocol leaves Wi-Fi traffic open to
eavesdropping:
https://arstechnica.com/information-technology/2017/10/severe-flaw-in-wpa2-protocol-leaves-wi-fi-traffic-open-to-eavesdropping/

Cisco Security Update cisco-sa-20171016-wpa:
https://tools.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-20171016-wpa

Juniper Security Bulletin JSA10827 (KRACK):
https://kb.juniper.net/InfoCenter/index?page=content&id=JSA10827&cat=SIRT_1&actp=LIST

Ubuntu Security Notice USN-3455-1:
http://www.ubuntu.com/usn/usn-3455-1/

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