UPDATE: DFN-CERT-2017-0307 OpenSSL: Zwei Schwachstellen ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe [Linux][RedHat]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Historie:
Version 3 (22.02.2017):
Für Oracle VM 3.4 (x86_64) und Oracle VM 3.3 (x86_64) stehen
Sicherheitsupdates für den ‘Unbreakable Enterprise Kernel’ bereit.
Version 2 (21.02.2017):
Für Oracle Linux 6 (i386, x86_64) und Oracle Linux 7 (x86_64) stehen
Sicherheitsupdates zur Behebung der Schwachstellen bereit.
Version 1 (20.02.2017):
Neues Advisory

Betroffene Software:

OpenSSL Project OpenSSL

Betroffene Plattformen:

Oracle Linux 6
Oracle Linux 7
Oracle VM Server 3.3
Oracle VM Server 3.4
Red Hat Enterprise Linux Desktop 6
Red Hat Enterprise Linux Desktop 7
Red Hat Enterprise Linux HPC Node 6
Red Hat Enterprise Linux HPC Node 7
Red Hat Enterprise Linux Server 6
Red Hat Enterprise Linux Server 7
Red Hat Enterprise Linux Server 7.3 TUS
Red Hat Enterprise Linux Workstation 6
Red Hat Enterprise Linux Workstation 7

Zwei Schwachstellen in OpenSSL, wie unter anderem verwendet in Red Hat
Enterprise Linux, ermöglichen einem entfernten, nicht authentisierten
Angreifer die Durchführung verschiedener Denial-of-Service (DoS)-Angriffe.

Für Red Hat Enterprise Linux 6 und 7 in den Produktvarianten Desktop, HPC
Node, Server und Workstation sowie Red Hat Enterprise Linux Server TUS 7.3
stehen Sicherheitsupdates zur Behebung der Schwachstellen bereit.

Patch:

Red Hat Security Advisory RHSA-2017:0286

http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2017-0286.html

Patch:

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2017-0286

https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2017-0286.html

Patch:

Oracle VM Security Advisory OVMSA-2017-0042 (Oracle VM 3.3)

https://oss.oracle.com/pipermail/oraclevm-errata/2017-February/000651.html

Patch:

Oracle VM Security Advisory OVMSA-2017-0042 (Oracle VM 3.4)

https://oss.oracle.com/pipermail/oraclevm-errata/2017-February/000650.html

CVE-2017-3731: Schwachstelle in OpenSSL ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Wenn ein Server oder Client, welcher SSL/TLS unterstützt, auf einem 32-Bit
Host läuft und spezifische Chiffren verwendet werden, kann ein
abgeschnittenes Paket dazu führen, dass dieser Server oder Client außerhalb
von Speichergrenzen liest (Out-of-bounds Read), wodurch es normalerweise zu
einem Absturz kommt. Für OpenSSL 1.1.0 bevor 1.1.0d kann dieses durch
Verwendung von ‘CHACHA20/POLY1305’ ausgelöst werden, für Openssl 1.0.2 bevor
1.0.2k durch ‘RC4-MD5’, falls dessen Verwendung nicht deaktiviert wurde. Ein
entfernter, nicht authentisierter Angreifer kann diese Schwachstelle
ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen.

CVE-2016-8610: Schwachstelle in OpenSSL ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Durch die fehlerhafte Behandlung von Warnpaketen in OpenSSL kann es zur
exzessiven Verwendung von CPU-Ressourcen kommen. Diese Schwachstelle ist
unter dem Namen ‘SSL-Death-Alert’ bekannt. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann durch wiederholtes Versenden speziell
präparierter ‘SSL3_AL_WARNING’-Pakete während des Handshakes den
OpenSSL-Server in eine Schleife zwingen und dadurch einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand auslösen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2017-0307/

Schwachstelle CVE-2016-8610 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-8610

Schwachstelle CVE-2017-3731 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-3731

Red Hat Security Advisory RHSA-2017:0286:
http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2017-0286.html

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2017-0286:
https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2017-0286.html

Oracle VM Security Advisory OVMSA-2017-0042 (Oracle VM 3.3):
https://oss.oracle.com/pipermail/oraclevm-errata/2017-February/000651.html

Oracle VM Security Advisory OVMSA-2017-0042 (Oracle VM 3.4):
https://oss.oracle.com/pipermail/oraclevm-errata/2017-February/000650.html

(c) DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Die Weiterverbreitung ist mit Hinweis auf den Copyrightinhaber innerhalb der
eigenen Einrichtung erlaubt. Eine darüber hinausgehende Verbreitung bedarf
des schriftlichen Einverständnisses des Rechteinhabers.

UPDATE: DFN-CERT-2017-0307 OpenSSL: Zwei Schwachstellen ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe [Linux][RedHat]

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.

Historie:
Version 2 (21.02.2017):
Für Oracle Linux 6 (i386, x86_64) und Oracle Linux 7 (x86_64) stehen
Sicherheitsupdates zur Behebung der Schwachstellen bereit.
Version 1 (20.02.2017):
Neues Advisory

Betroffene Software:

OpenSSL Project OpenSSL

Betroffene Plattformen:

Oracle Linux 6
Oracle Linux 7
Red Hat Enterprise Linux Desktop 6
Red Hat Enterprise Linux Desktop 7
Red Hat Enterprise Linux HPC Node 6
Red Hat Enterprise Linux HPC Node 7
Red Hat Enterprise Linux Server 6
Red Hat Enterprise Linux Server 7
Red Hat Enterprise Linux Server 7.3 TUS
Red Hat Enterprise Linux Workstation 6
Red Hat Enterprise Linux Workstation 7

Zwei Schwachstellen in OpenSSL, wie unter anderem verwendet in Red Hat
Enterprise Linux, ermöglichen einem entfernten, nicht authentisierten
Angreifer die Durchführung verschiedener Denial-of-Service (DoS)-Angriffe.

Für Red Hat Enterprise Linux 6 und 7 in den Produktvarianten Desktop, HPC
Node, Server und Workstation sowie Red Hat Enterprise Linux Server TUS 7.3
stehen Sicherheitsupdates zur Behebung der Schwachstellen bereit.

Patch:

Red Hat Security Advisory RHSA-2017:0286

http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2017-0286.html

Patch:

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2017-0286

https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2017-0286.html

CVE-2017-3731: Schwachstelle in OpenSSL ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Wenn ein Server oder Client, welcher SSL/TLS unterstützt, auf einem 32-Bit
Host läuft und spezifische Chiffren verwendet werden, kann ein
abgeschnittenes Paket dazu führen, dass dieser Server oder Client außerhalb
von Speichergrenzen liest (Out-of-bounds Read), wodurch es normalerweise zu
einem Absturz kommt. Für OpenSSL 1.1.0 bevor 1.1.0d kann dieses durch
Verwendung von ‘CHACHA20/POLY1305’ ausgelöst werden, für Openssl 1.0.2 bevor
1.0.2k durch ‘RC4-MD5’, falls dessen Verwendung nicht deaktiviert wurde.

CVE-2016-8610: Schwachstelle in OpenSSL ermöglicht Denial-of-Service-Angriff

Durch die fehlerhafte Behandlung von Warnpaketen in OpenSSL kann es zur
exzessiven Verwendung von CPU-Ressourcen kommen. Diese Schwachstelle ist
unter dem Namen ‘SSL-Death-Alert’ bekannt. Ein entfernter, nicht
authentifizierter Angreifer kann durch wiederholtes Versenden speziell
präparierter ‘SSL3_AL_WARNING’-Pakete während des Handshakes den
OpenSSL-Server in eine Schleife zwingen und dadurch einen Denial-of-Service
(DoS)-Zustand auslösen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2017-0307/

Schwachstelle CVE-2016-8610 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2016-8610

Schwachstelle CVE-2017-3731 (NVD):
http://web.nvd.nist.gov/view/vuln/detail?vulnId=CVE-2017-3731

Red Hat Security Advisory RHSA-2017:0286:
http://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2017-0286.html

Oracle Linux Security Advisory ELSA-2017-0286:
https://linux.oracle.com/errata/ELSA-2017-0286.html

(c) DFN-CERT Services GmbH, all rights reserved!
Die Weiterverbreitung ist mit Hinweis auf den Copyrightinhaber innerhalb der
eigenen Einrichtung erlaubt. Eine darüber hinausgehende Verbreitung bedarf
des schriftlichen Einverständnisses des Rechteinhabers.

Nach oben