—–BEGIN PGP SIGNED MESSAGE—–
Hash: SHA1
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
soeben erreichte uns nachfolgendes Fedora Security Advisory. Wir geben
diese Informationen unveraendert an Sie weiter.
CVE-2011-3521 – Schwachstelle in OpenJDK 6
Die Umwandlung von Datenstroemen in Objekte des IIOP (Internet Inter-Orb
Protocol) erfolgt durch die JavaVM fehlerhaft. Ein entfernter Angreifer
kann diese Schwachstelle ausnutzen, um mit manipulierten Inhalten einer
Java Anwendung oder eines Applets Beschraenkungen der Sandbox zu
umgehen.
CVE-2011-3557 – Schwachstelle in OpenJDK 6
In der Java Remote Method Invocation (RMI) Registry Implementierung
besteht eine Schwachstelle, welche entfernten RMI-Klienten ermoeglicht,
beliebige Befehle auf dem RMI-Server mit allen Privilegien auszufuehren.
CVE-2011-3554 – Schwachstelle in OpenJDK 6
Im Entpacker fuer JAR-Dateien werden Fehler beim Entpacken von
entsprechenden Containern im pack200-Format nicht ausreichend behandelt.
Ein Angreifer kann dies ausnutzen, um mithilfe einer praeparierten
JAR-Datei die Java Virtual Machine (JVM) zum Absturz zu bringen (Denial
of Service) oder schlimmstenfalls beliebige Befehle im Kontext der
virtuellen Maschine auszufuehren.
CVE-2011-3544 – Schwachstelle in OpenJDK
Die Java ScriptingEngine beschraenkt die Privilegien von Anwendungen in
der Sandbox nicht richtig. Ein entfernter Angreifer kann diese
Schwachstelle ausnutzen, um mit einer manipulierten Java Anwendung oder
Applet Beschraenkungen der Sandbox zu umgehen.
CVE-2011-3558 – Schwachstelle in der Java HotSpot virtuellen Maschine
Eine nicht naeher beschriebene Schwachstelle in der virtuellen Maschine
von Java HotSpot erlaubt einem entfernten Angreifer mithilfe einer nicht
vertrauenswuerdigen, praeparieren Java-Applikation bzw. -Applet Teile
des Speichers der VM auszulesen oder die VM zum Absturz zu bringen
(Denial of Service).
CVE-2011-3389 – Schwachstelle in der SSL 3.0/TLS 1.0 Implementierung
In der SSL 3.0/TLS 1.0 Implementierung von AES im
Cipher-Block-Chaining-Mode (CBC) werden Initialisierungsvektoren in
unsicherer Weise gesetzt. Hiervon sind insbesondere Webserver betroffen,
die Datenverkehr ueber HTTPS Verbindungen gesichert abwickeln. Ein
entfernter Angreifer, der sich als Man-in-the-Middle (MitM) in die
Verbindung einschalten und im Kontext des Benutzers mit dem Server
kommunizieren kann, vermag diese Schwachstelle auszunutzen, um sich
Zugang zu vertraulichen Daten, z.B. verschluesselten Cookies, zu
verschaffen.
CVE-2011-3552 – Schwachstelle OpenJDK 6
Einer Java Anwendung, die mit Beschraenkungen durch den SecurityManager
gestartet wird, wird die Nutzung einer zu grossen Anzahl von UDP-Sockets
gewaehrt. Ein entfernter Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen,
um mit mehreren manipulierten Java Anwendungen oder Applets die
verfuegbaren UDP-Sockets des Systems aufzubrauchen.
CVE-2011-3548 – Schwachstelle in OpenJDK
Die Implementierung der Funktion AWTKeyStroke in der JavaVM erfolgte in
unsicherer Weise. Ein entfernter Angreifer kann diese Schwachstelle
ausnutzen, um mit einer manipulierten Java Anwendung oder Applet
Beschraenkungen der Sandbox zu umgehen.
CVE-2011-3547 – Schwachstelle in OpenJDK 6
Die Implementierung von der Methode InputStream.skip in der JavaVM
erfolgte in unsicherer Weise. Nicht vertrauenswuerdige Java Anwendungen
oder Applets koennen daher unter Umstaenden auf Bytes zugreifen, die von
anderen Threads ausgelassen (‘skipped’) wurden. Ein entfernter Angreifer
kann diese Schwachstelle ausnutzen, um auf fremde Daten zuzugreifen.
CVE-2011-3551 – Schwachstelle in OpenJDK 6
In der Java2D Implementierung werden graphische Inhalte und Bilder in
unsicherer Weise transformiert und es koennen Integer Overflows und
nachfolgend Buffer Overflows im Heap ausgeloest werden. Ein entfernter
Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um mit einer manipulierten
Java Anwendung oder Applet Beschraenkungen der Sandbox zu umgehen.
CVE-2011-3560 – Schwachstelle in OpenJDK
In OpenJDK werden keine Ueberpruefungen mit dem SecurityManager fuer
eine “HttpsURLConnection” in der Methode setSSLSocketFactory()
durchgefuehrt. Dies hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer mittels
einer praeparierten, nicht-vertrauenswuerdigen Java-Applikation bzw.
-Applet, welche in einer Sandbox laeuft, vorgegebene Restriktionen
bezueglich Netzwerkverbindungen umgehen kann.
CVE-2011-3556 – Schwachstelle in OpenJDK 6
In der Java Remote Method Invocation (RMI) Registry Implementierung
besteht eine Schwachstelle. Diese erlaubt einem entfernten RMI-Klienten
beliebige Befehle auf dem RMI-Server zu Ausfuehrung zu bringen.
Betroffen sind die folgenden Software Pakete und Plattformen:
Paket java-1.7.0-openjdk
Fedora 16
Vom Hersteller werden ueberarbeitete Pakete zur Verfuegung gestellt.
(c) der deutschen Zusammenfassung bei DFN-CERT Services GmbH; die
Verbreitung, auch auszugsweise, ist nur unter Hinweis auf den Urheber,
DFN-CERT Services GmbH, und nur zu nicht kommerziellen Zwecken
gestattet.
Mit freundlichen Gruessen,
Timo Schulz
– —
Timo Schulz, M.Sc. (Incident Response Team)
DFN-CERT Services GmbH, https://www.dfn-cert.de, Phone +49 40 808077-590
Sitz / Register: Hamburg, AG Hamburg, HRB 88805, Ust-IdNr.: DE 232129737
Sachsenstrasse 5, 20097 Hamburg/Germany, CEO: Dr. Klaus-Peter Kossakowski
Automatische Warnmeldungen: https://www.cert.dfn.de/autowarn
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Fedora Update Notification
FEDORA-2011-15555
2011-11-07 08:18:30
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Name : java-1.7.0-openjdk
Product : Fedora 16
Version : 1.7.0.1
Release : 2.0.2.fc16
URL : http://openjdk.java.net/
Summary : OpenJDK Runtime Environment
Description :
The OpenJDK runtime environment.
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– —–
Update Information:
This update brings OpenJDK7 u1 to Fedora. The following issues have been ad=
dressed:
– – Updated to IcedTea 2.0 tag in the IcedTea OpenJDK7 forest
– – Added system timezone support
– – Revamped version/release naming scheme to make it proper
– – Security fixes
– S7000600, CVE-2011-3547: InputStream skip() information leak
– S7019773, CVE-2011-3548: mutable static AWTKeyStroke.ctor
– S7023640, CVE-2011-3551: Java2D TransformHelper integer overflow
– S7032417, CVE-2011-3552: excessive default UDP socket limit under Secur=
ityManager
– S7046823, CVE-2011-3544: missing SecurityManager checks in scripting en=
gine
– S7055902, CVE-2011-3521: IIOP deserialization code execution
– S7057857, CVE-2011-3554: insufficient pack200 JAR files uncompress erro=
r checks
– S7064341, CVE-2011-3389: HTTPS: block-wise chosen-plaintext attack agai=
nst SSL/TLS (BEAST)
– S7070134, CVE-2011-3558: HotSpot crashes with sigsegv from PorterStemmer
– S7077466, CVE-2011-3556: RMI DGC server remote code execution
– S7083012, CVE-2011-3557: RMI registry privileged code execution
– S7096936, CVE-2011-3560: missing checkSetFactory calls in HttpsURLConne=
ction
– —————————————————————————=
– —–
ChangeLog:
* Sun Nov 6 2011 Deepak Bhole
– – Added missing changelog entry
* Sun Nov 6 2011 Deepak Bhole
– – Updated to IcedTea 2.0 tag in the IcedTea OpenJDK7 forest
– – Removed obsoleted patches
– – Added system timezone support
– – Revamp version/release naming scheme to make it proper
– – Security fixes
– S7000600, CVE-2011-3547: InputStream skip() information leak
– S7019773, CVE-2011-3548: mutable static AWTKeyStroke.ctor
– S7023640, CVE-2011-3551: Java2D TransformHelper integer overflow
– S7032417, CVE-2011-3552: excessive default UDP socket limit under Secur=
ityManager
– S7046823, CVE-2011-3544: missing SecurityManager checks in scripting en=
gine
– S7055902, CVE-2011-3521: IIOP deserialization code execution
– S7057857, CVE-2011-3554: insufficient pack200 JAR files uncompress erro=
r checks
– S7064341, CVE-2011-3389: HTTPS: block-wise chosen-plaintext attack agai=
nst SSL/TLS (BEAST)
– S7070134, CVE-2011-3558: HotSpot crashes with sigsegv from PorterStemmer
– S7077466, CVE-2011-3556: RMI DGC server remote code execution
– S7083012, CVE-2011-3557: RMI registry privileged code execution
– S7096936, CVE-2011-3560: missing checkSetFactory calls in HttpsURLConne=
ction
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This update can be installed with the “yum” update program. Use =
su -c ‘yum update java-1.7.0-openjdk’ at the command line.
For more information, refer to “Managing Software with yum”,
available at http://docs.fedoraproject.org/yum/.
All packages are signed with the Fedora Project GPG key. More details on t=
he
GPG keys used by the Fedora Project can be found at
https://fedoraproject.org/keys
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– —–
—–BEGIN PGP SIGNATURE—–
Version: GnuPG v2.0.16 (GNU/Linux)
iQEcBAEBAgAGBQJOvQGKAAoJEJtyb8U7iGZBwfkH/0LHjDYog/n3ebQGTpAytPwt
XG70s2M6hKzF9Vz+pu5wdis0COJZh9dwVSUG3d1yDgkXdSjM2P8VD08KW5jlK4fg
yTtiq5ANQb+arWFRM0QWB3Y2yn0/zUKzvvd/dyreb0yxSmmW8/2dX9s7jl5zipvf
FeqAOW8A+hRwGoQ++LCt0nRVEkEfeXyOxU5k8a2JB1aJgcjZBzQC4XReG17cdJjm
4jEE2Nv6nqi62zUpJx9M0Vg8CZxjjx40z6alD0B6FTvnvYd46SxCyc9YlznVsDCO
8HmbAf0p/o3MqPzCax5RjtkYQKTQlDlAV52Dt6yon/rG1C3YmYlf9UqsFqnZksk=
=Dw5B
—–END PGP SIGNATURE—–