Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (17.06.26):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Für die SUSE Linux Enterprise Produkte Server 16.0, Server for SAP
applications 16.0 und Server High Availability Extension 16.0 sowie für SUSE
Linux Micro 6.2 und SUSE Linux Micro Extras 6.2 stehen Sicherheitsupdates
für den SUSE Linux Enterprise 16.0 Kernel bereit, um insgesamt 60
Schwachstellen zu adressieren.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2026-2721]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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