Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (10.06.26):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Dateien zu manipulieren, Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen
zu umgehen, beliebigen Programmcode auszuführen, einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchzuführen und falsche Informationen darzustellen. Zudem
kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen im benachbarten Netzwerk
ausnutzen, um Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen
und einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Mehrere weitere
Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen,
beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchzuführen. Ein Angreifer mit physischem Zugriff auf ein
betroffenes System kann wiederum mehrere Schwachstellen ausnutzen, um
Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen und falsche Informationen darzustellen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Mehrere Schwachstellen erfordern die Interaktion eines
Benutzers. Die erfolgreiche Ausnutzung mehrerer Schwachstellen kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.
Microsoft stuft diesen Monat 20 Schwachstellen in Remote Desktop Client
(CVE-2026-42985, CVE-2026-42992, CVE-2026-44799, CVE-2026-44801,
CVE-2026-47289, CVE-2026-47654, CVE-2026-48563), HTTP.sys (CVE-2026-47291),
Microsoft Cryptographic Services (CVE-2026-44810), Windows Active Directory
Domain Services (CVE-2026-45648), Windows Deployment Services (WDS)
(CVE-2026-42987), Windows Device Health Attestation (DHA) (CVE-2026-33828),
Windows Graphics Component (CVE-2026-44803, CVE-2026-44812), Windows Hyper-V
(CVE-2026-45607, CVE-2026-45641, CVE-2026-47652), Windows Kerberos Key
Distribution Center (KDC) (CVE-2026-47288), Windows Kernel (CVE-2026-45657)
und Windows Media (CVE-2026-48574) als ‘kritisch’ ein.
Der Hersteller adressiert mit dem Sicherheitsupdate im Juni 2026 eine
Schwachstelle, die Arm-Architekturen betrifft, sowie Schwachstellen in den
Windows-Komponenten Windows Device Health Attestation (DHA), Windows
Ancillary Function Driver for WinSock, Windows Universal Disk Format File
System Driver (UDFS), Microsoft Kinect Elevation, Windows DNS Client,
Windows Projected File System, Windows Administrator Protection, Windows
Function Discovery Service (fdwsd.dll), Windows Kerberos, Windows TCP/IP,
Windows DWM Core Library, Windows Shell, Windows Remote Desktop Protocol
(RDP), Remote Desktop Client, Windows Hotpatch Monitoring Service, Windows
Telephony Service, NT OS Kernel, Windows Push Notification, Windows Hyper-V,
Windows Performance Monitor, Windows TCP/IP Stack, Windows Kernel, Windows
Graphics Component, Deployment Services (WDS), Winlogon, Windows Network
Controller (NC) Host Agent, Windows Common Log File System Driver, Microsoft
Cryptographic Services, DHCP Client Service, Windows Program Compatibility
Assistant Service, Windows Collaborative Translation Framework (CTFMON),
Secure Boot, Windows Internet (wininet.dll), Windows SDK, Windows
Application Identity (AppID), Windows Mark of the Web, UI Automation
Manager, Windows UPnP Device Host, Windows Kernel-Mode Driver, Windows
Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP), Windows Managed Installer,
Windows Bluetooth Service, Microsoft UxTheme Library (uxtheme.dll), Windows
NTFS, Windows Bluetooth Port Driver, Microsoft Azure Attestation service and
Device Health Attestation Service, Windows Active Directory Domain Services,
Windows BitLocker, UEFI Secure Boot, Windows Kerberos Key Distribution
Center (KDC), HTTP.sys, Windows Storage, Windows Boot Manager, Windows
Narrator Braille, Windows Media, Windows NTLM und UEFI Secure Boot Security.
Diese können im Microsoft Security Update Guide über die Kategorien
‘Windows’ und ‘ESU’ identifiziert werden.
Zusätzlich informiert Microsoft mit einer Aktualisierung des Security
Advisory ADV990001 über die neuesten Servicing Stack Updates (SSU) für die
unterschiedlichen Betriebssysteme und -versionen und weist darauf hin, dass
diese unbedingt installiert werden müssen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2026-2544]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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