DFN-CERT-2026-2144 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (21.05.26):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann eine Schwachstelle aus der Ferne ausnutzen, um einen
Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer eine
Schwachstelle im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchzuführen. Mehrere weitere Schwachstellen kann ein
Angreifer lokal ausnutzen, um Administratorrechte zu erlangen, Informationen
auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen, Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe und womöglich weitergehende Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.

Für Ubuntu 22.04 LTS und 24.04 LTS stehen Sicherheitsupdates für den Linux-
Kernel (linux) einschließlich der Varianten für Amazon Web Services
(AWS)-Systeme (linux-aws), für Amazon Web Services (AWS)-Systeme mit FIPS-
Konformität (linux-aws-fips), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme
(linux-gcp), für Google Cloud Platform (GCP)-Systeme mit FIPS-Konformität
(linux-gcp-fips), für Google Container Engine (GKE)-Systeme (linux-gke,
linux-gkeop), für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm, linux-ibm-6.8), für
Raspberry Pi Echtzeit-Systeme (linux-raspi-realtime), für Raspberry Pi-
Systeme (linux-raspi), für Echtzeit-Systeme (linux-realtime, linux-
realtime-6.8) und Niedriglatenz-Kernel (linux-lowlatency, linux-lowlatency-
hwe-6.8) bereit, um insgesamt 196 Schwachstellen zu beheben.

Für Ubuntu 24.04 LTS stehen weiterhin Sicherheitsupdates für den Linux-
Kernel in den Varianten für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia) und Niedriglatenz-
Kernel für NVIDIA-Systeme (linux-nvidia-lowlatency) bereit, um insgesamt 195
Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2026-2144]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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