DFN-CERT-2025-2465 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Erlangen von Administratorrechten

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (10.09.25):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um
Administratorrechte zu erlangen, Informationen auszuspähen, beliebigen
Programmcode auszuführen, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und nicht
spezifizierte Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.

Für Oracle Linux 8 (x86_64, aarch64) und 9 (x86_64, aarch64) stehen
Sicherheitsupdates für den ‘Unbreakable Enterprise Kernel’ (kernel-uek)
bereit, um insgesamt 147 Schwachstellen zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-2465]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
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