Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (26.06.25):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen,
beliebigen Programmcode mit den Rechten des betroffenen Dienstes auszuführen
sowie Denial-of-Service (DoS)-Angriffe und weitere nicht spezifizierte
Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Für Ubuntu 22.04 LTS steht ein Sicherheitsupdate für den Linux-Kernel für
Xilinx ZynqMP Prozessoren (linux-xilinx-zynqmp) bereit, um insgesamt 196
Schwachstellen zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2025-1724]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
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