Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (17.12.24):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchzuführen.
Für die Ausnutzung aller Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich.
Für openSUSE Leap 15.4, für die SUSE Linux Enterprise Produkte Desktop 15
SP4 LTSS, High Availability Extension 15 SP4, High Performance Computing 15
SP4 und 15 SP4 ESPOS / LTSS, Live Patching 15 SP4, Micro 5.3 und 5.4, Micro
for Rancher 5.3 und 5.4, Real Time 15 SP4, Server 15 SP4 und 15 SP4 LTSS und
Server for SAP Applications 15 SP4 sowie für die SUSE Manager Produkte Proxy
4.3, Retail Branch Server 4.3 und Server 4.3 stehen Sicherheitsupdates für
den SUSE Linux Enterprise 15 SP4 Kernel bereit, um 23 Schwachstellen sowie 4
weitere, nicht sicherheitsrelevante Fehler zu beheben.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb, bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem, nur noch bis zu 10 der schwerwiegendsten
behobenen Schwachstellen beschrieben. Kritische Schwachstellen werden immer
beschrieben. In den Referenzen befinden sich nur noch die NVD-Einträge der
von uns beschriebenen Schwachstellen. Eine vollständige Liste aller
behobenen Schwachstellen findet sich im Hersteller-Advisory in den
Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2024-3363]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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angemessener Weise hinzuweisen.
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