DFN-CERT-2024-1793 Linux-Kernel: Mehrere Schwachstellen ermöglichen u. a. das Ausführen beliebigen Programmcodes

Liebes Linux-Magazin-Team,

bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.

Historie:

Version 1 (11.07.24):
Neues Advisory

Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen lokal ausnutzen, um beliebigen
Programmcode auszuführen und Denial-of-Service (DoS)-Angriffe durchzuführen.

Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind übliche Privilegien
erforderlich. Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss
auf andere Komponenten haben.

Canonical stellt für Ubuntu 20.04 LTS ein Sicherheitsupdate für den Linux-
Kernel für IBM Cloud-Systeme (linux-ibm-5.15) bereit, um die Schwachstellen
zu beheben.

Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Schwachstellen im Linux-Kernel. Dies liegt
daran, dass wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden
und bedeutet nicht, dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb bei umfangreicheren
Kernel-Updates wie diesem nur noch Schwachstellen berücksichtigt, bei denen
die Patchbeschreibung eine erhöhte Sicherheitsrelevanz nahelegt.
Insbesondere werden Programmfehler ohne klar erkennbare Sicherheitsrelevanz
und lediglich lokal ausnutzbare Denial-of-Service (DoS)-Schwachstellen nicht
mehr von uns beschrieben.

Referenzen:

Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2024-1793]

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team


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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
Webseite. https://www.dfn-cert.de/impressum.html

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