Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 1 (18.04.24):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
beliebigen Programmcode auszuführen und einen Denial-of-Service
(DoS)-Angriff durchzuführen. Zudem kann ein Angreifer mehrere Schwachstellen
im benachbarten Netzwerk ausnutzen, um einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff
und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen. Mehrere weitere
Schwachstellen kann ein Angreifer lokal ausnutzen, um Informationen
auszuspähen, Privilegien zu eskalieren, beliebigen Programmcode auszuführen,
einen Denial-of-Service (DoS)-Angriff durchzuführen und nicht spezifizierte
Angriffe durchzuführen. Ein Angreifer mit physischem Zugriff auf ein
betroffenes System kann zwei Schwachstellen ausnutzen, um Denial-of-Service
(DoS)-Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der Schwachstellen sind unterschiedliche Privilegien
erforderlich. Eine Schwachstelle erfordert die Interaktion eines Benutzers.
Die erfolgreiche Ausnutzung einer Schwachstelle kann Einfluss auf andere
Komponenten haben.
Für openSUSE Leap 15.5, SUSE Linux Enterprise High Performance Computing 15
SP5, SUSE Linux Enterprise Live Patching 15 SP5, SUSE Linux Enterprise Micro
5.5, SUSE Linux Enterprise Real Time 15 SP5, SUSE Linux Enterprise Server 15
SP5, SUSE Linux Enterprise Server for SAP Applications 15 SP5 und SUSE Real
Time Module 15 SP5 stehen Sicherheitsupdates für den SUSE Linux Enterprise
15 SP5 RT Kernel zur Behebung der Schwachstellen zur Verfügung.
Aufgrund der Umstrukturierung der CVE-Vergabe im Linux-Kernel, gibt es ein
stark erhöhtes Aufkommen von Linux-Schwachstellen. Dies liegt daran, dass
wesentlich mehr Patches als Schwachstellen registriert werden, und bedeutet
nicht dass der Kernel tatsächlich angreifbarer wurde. In den
Schwachstelleninformationen des DFN-CERT werden deshalb bei umfangreicheren
Kernelupdates wie diesem nur noch Schwachstellen berücksichtigt, bei denen
die Patch-Beschreibung eine erhöhte Sicherheitsrelevanz nahelegt.
Insbesondere werden Programmfehler ohne klar erkennbare Sicherheitsrelevanz
und lediglich lokal ausnutzbare Denial-of-Service (DoS)-Schwachstellen nicht
mehr von uns beschrieben. Die Einträge bei NIST zu allen Schwachstellen
finden Sie weiterhin als “Zusätzliche Information” in den Referenzen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2024-1024]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
—
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Bei einer Weitergabe der Informationen ist auf den Ursprung in
angemessener Weise hinzuweisen.
Im Übrigen gelten die Bestimmungen zum Copyright für die DFN-CERT
Webseite. https://www.dfn-cert.de/impressum.html